Vorrömische Sprachen

Dieses Thema im Forum "Frühzeit des Menschen" wurde erstellt von AlexderFranke, 15. Januar 2012.

  1. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Es hat im Römischen Reich sicher Regionen gegeben, wo die Bevölkerung konservativer als anderswo an Formn fest hielt, die dem klassischen Latein näher standen.
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das verstehe ich nicht. Baskisch ist keine romanische Sprache, was willst du mit deinem Satz aussagen bzw. was tut das Überleben des Baskischen zur Sache, dass in der Hispania "das beste Latein" geredet worden sei?

    Du musst auch bedenken, dass die Hispania Ulterior und dort die Baetica, also im wesentlichen das heutige Andalusien das am stärksten romanisierte Gebiet war. Die romanische Sprache, die in dieser Region gesprochen wurde, dürfte aber Mitte des 12. Jahrhunderts mangels Sprechern ausgestorben sein. Schriftzeugnisse dieses/r als Mozarabisch bezeichneten romanischen Dialekte/s gibt es bis ins 11. Jahrhundert.
     
  3. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Ich wundere mich das sich baskisch in diesem doch stark romanisierten Umfeld gehalten hat.
     
  4. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Genau das ist eben eine Fehleinschätzung. Stark romanisiert war die Mittelmeerküste und Andalusien, insbesondere die Region um Guadalquivir und Guadaiana, der Norden, die Pyrenäen und die galizisch-asturisch-kanabrische Küste hingegen kaum, mit Ausnahme wohl der Region um die Goldberwerke um Astorga (Asturica Augusta) und León (Legio VII Gemina).
     
  5. Zoki55

    Zoki55 Aktives Mitglied

    Danke für die Info El Quijote.
     

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