Wenn man einem ganzen Volk vorwirft "Gewalt zu vergöttern" und nicht zwischen Terrororganisation und Volk unterscheidet, dann unterscheidet man nicht mehr zwischen Schuldigen und Symptahisanten, nicht mehr zwischen Sympathisanten und Gegnern. Wenn man, um einen Terrorpaten zu erledigen, ganze Häuserblocks in Schutt und Asche legt, bietet man Terrororganisationen die Legitimation als Widerstandskämpfer. Man kann ihnen keinen größeren Gefallen tun.
Das ist jetzt in diesem Thread das dritte oder vierte Mal, dass du mir mit ad hominem-Vorwürfen kommst und mir Aussagen unterstellt, die ich gar nicht getroffen habe. Aussagen auch, die meine Beiträge inhaltlich gar nicht hergeben.
Ich schreibe, wenn einem der Kampf gegen Antisemitismus, den hausgemachten und den importierten, ernst ist, dann darf man nicht zu Hunderttausenden gewaltbereite Islamisten ins Land lassen.
Daraufhin unterstellst du mir, ich würde
alle Muslime über einen Kamm scheren, unterstellst mir mangelnde Differenzierung, mangelndes Urteilsvermögen, unterschwellig auch Dummheit, denn in der Regel gehen nur Gimpel
"auf den Leim". Du konstatierst, dass man aus der Gewaltspirale raus muss und unterstellst mir "anti-muslimischen" Rassismus.
Du sagst, du hältst nichts von der Logik der Aufrechnung, mir wirfst du genau das vor, um dann im nächsten Satz eine makabre Rechnung aufzumachen, in der du "
Hunderttausende" (sic!)
"gestorbene"
Araber, gegen 2000 ermordete Juden aufrechnest und konstatierst, dass das ja die größere humanitäre Katastrophe ist.
Ich spreche ganz allgemein von Gewaltmechanismen, von meinen Erfahrungen mit äußerst gewaltbereiten Menschen, darunter auch Intensiv- und Sexualstraftäter und Nachwuchs-Djihadisten, in deren Gesellschaft ich fast zwei Jahre meines Lebens verbringen durfte. Wo immer (staatliche) Kontrollmechanismen versagen, wo das Recht des Stärkeren sich ausbreiten kann, da sind Leute im Vorteil, die laut, dreist und skrupellos sind. In dem Beitrag kamen die Worte "Muslime", Palästina oder Palästinenser gar nicht vor.
Grundsätzlich würde ich ja den Satz unterschreiben, "aus der Gewaltspirale muss man raus", die Weisheit hilft nur keinem weiter, der sich gerade am unteren Ende der Gewaltspirale befindet. Der weiß das ja selbst, aber es gibt eben keine Antwort darauf, wie man denn aussteigt, wenn der böse Nachbar einen nicht aussteigen lässt.
Es wird immer wieder über "Rassismus gegen Weiße", "antideutschen Rassismus" gesprochen. Ich habe so meine Zweifel, ob da wirklich rassistische Motive den Ausschlag geben. Die "
Almans", die
"Kartoffeln" sind einfach die leichteste Beute. Alle Nationalitäten halten in Gefangenschaft zusammen, die Deutschen nicht, sie stammen aus zu unterschiedlichen Milieus, in Freiheit wären sie sich nie begegnet, und sie sind am wenigsten wehrhaft, was sie zur leichten Beute macht. Eigentlich haben die Deutschen ihnen auch nichts getan, aber sie haben keinen Erfolg in der deutschen Gesellschaft, und ihre Minderwertigkeitsgefühle lassen sie dann an den Handwerksmeistern aus, die Stress mit dem Finanzamt haben. Wenn man Menschen quälen und schikanieren kann, die einem in jeder Beziehung überlegen sind, ist das ein Triumph für den Typen, der außer zuschlagen nichts kann, den aber sein Bizeps zum Herrn und Meister macht.
Wer sich beschwert, wer so etwas meldet, ist am Ende der Dumme. Wie oft habe ich es nicht schon erlebt, dass am Ende der misshandelte Schüler oder misshandelte Gefangene ins Büro muss, mit aufs Revier muss. Oft ist er nichts als ein lästiger Querulant, während Intensivtäter unbehelligt bleiben.
Wer Gewalt über sich ergehen lässt, mit dem hat man auch kein Mitgefühl. Folter und Quälereien von Mitgefangenen sind ein beliebtes Gesprächsthema. Einige haben großes humoristisches Niveau, und wenn sie die schönsten Reaktionen der Opfer pantomimisch nachspielen, ist es tatsächlich unfassbar komisch. Im Hinterkopf fragt man sich, ob da die Phantasie durchgeht oder ob tatsächlich in irgendeinem Knast, eher noch im Maßregelvollzug, das an einer armen Sau erprobt wurde. In Freiheit würde es einen schaudern, in Gefangenschaft lacht man aus vollem Hals über diese bizarren Aventurien. Einige werden regelrecht terrorisiert. Terror fängt auch nicht bei Terrorismus an, bei Terroranschlägen. Wo das Recht des Stärkeren sich ausbreitet, da breiten sich auch Einschüchterung, Mobbing, Erpressung aus. Wenn Geschäftspartner schwierig werden, wenn die Gefährtin nicht spurt, da gibt es eben "ein paar vorn Ballon" oder "eins auf die Zwölf", da regiert die Faust, wenn man nicht gleich zum Messer, Baseballschläger oder zur Pistole greift.
Seit Jahren wird islamistischer Terror, auch eine absolut rücksichtslose Dominanzkultur klein geredet, bagatellisiert, verharmlost. Es wird laviert auf Zehenspitzen gelaufen, um nur ja nicht die böse Sache beim Namen zu nennen. Am Ende will man uns einreden, Männer sind das Problem. Täter werden nicht zur Verantwortung gezogen, sind psychisch gestört, nicht schuldfähig. Islamisten und Intensivtäter erhalten teure Therapien, während Leute, die wirklich Hilfe bräuchten, durchs System fallen.
Ich bin nicht länger bereit, dazu zu schweigen, das tatenlos hinzunehmen, und ich bin auch nicht bereit dazu, mich diffamieren zu lassen.
Ich schreibe seit 20 Jahren Beiträge in diesem Forum, ich wurde noch niemals gesperrt, niemals habe ich andere Diskussionsteilnehmer beleidigt oder in irgendeiner Weise verächtlich gemacht. Im Großen und Ganzen war ich eigentlich schon der Ansicht, dass ich sagen kann, einen fairen Diskussionsstil zu pflegen.
Du bist ein guter Moderator, das würde ich niemals in Abrede stellen. Meine Positionen kann ich aber zumindest argumentativ begründen. Mag sein, dass ich völlig falsch liege, das ist immerhin möglich. Vielleicht lässt sich die Frage auch gar nicht eindeutig beantworten, und je nach Perspektive muss man zu unterschiedlichen Antworten kommen. Aber erkenne bitte an, dass es den Meinungskorridor enger macht, wenn man Positionen diskreditieren will, die völlig legitim sind.