Arberger
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Ich bin auf der Suche nach Quellen über das Leben eines Handwerkers auf einer Burg im 13./14, Jahrhundert.
Generell denke ich, dass ein Handwerker (wie z.B. Schumacher, Tuchscherer, Töpfer, …) und auch ein Ritter in einer Stube (Wohn und Wirtschaftsgebäude (?)) gelebt und teilweise auch gearbeitet hat – oder sehe ich das völlig falsch?
In so einer Stube stand vermutlich ein Tisch mit einer Bank, eine Truhe mit seinen Habseligkeiten, und wahrscheinlich auch eine Art Waschtisch mit entsprechendem Krug zum Wasser holen. Vielleicht auch eine Heizquelle, ab dem 14. Jh. sind ja von außen heizbaren Kachelöfen bekannt. Aber konnte sich das ein z.B. Schumacher leisten?
Hatte er dort, in der Stube auch gearbeitet? Was machte dann seine Familie, hatten Frauen auch eine bezahlte Arbeit oder arbeitete sie prinzipiell auch im Handwerk des Mannes mit?
Hatte die Familie in der Stube auch ein Bett – eines für alle? – oder schlief man auf dem Boden (bzw. den Bänken auf einem Strohsack? Oder gab es für sämtliche Handwerker einen eigenen Schlafsaal? Ich denke eine Stube und ein zusätzliches Schlafzimmer wird für das gewöhnliche Volk eher nicht üblich gewesen sein – oder doch?
Eine eigene Küche gab es in einer Burgstube auch nicht, konnte man sich da vielleicht das Essen von der Burgküche holen oder aß man in der Küche gemeinsam mit sämtlichen anderen Arbeitern? Vielleicht gab es eine Flurküche, ähnlich einer WG, wie es in Stadthäusern üblich war. Allerdings ist mir auch hier eine Quelle bekannt die das auf einer Burg darstellt.
Sorry, so viele Fragen, aber in sämtlichen Büchern, die ich durchgeackert habe, konnte ich nichts dazu finden und auch das Internet spuckt bei meinen Suchbegriffen nichts Brauchbares aus.
Vielleicht kann mir der eine oder andere hier weiterhelfen.
Bildmaterial findet man nur von der Oberschicht, kaum aber vom gewöhnlichen Arbeiter auf einer Burg.
Generell denke ich, dass ein Handwerker (wie z.B. Schumacher, Tuchscherer, Töpfer, …) und auch ein Ritter in einer Stube (Wohn und Wirtschaftsgebäude (?)) gelebt und teilweise auch gearbeitet hat – oder sehe ich das völlig falsch?
In so einer Stube stand vermutlich ein Tisch mit einer Bank, eine Truhe mit seinen Habseligkeiten, und wahrscheinlich auch eine Art Waschtisch mit entsprechendem Krug zum Wasser holen. Vielleicht auch eine Heizquelle, ab dem 14. Jh. sind ja von außen heizbaren Kachelöfen bekannt. Aber konnte sich das ein z.B. Schumacher leisten?
Hatte er dort, in der Stube auch gearbeitet? Was machte dann seine Familie, hatten Frauen auch eine bezahlte Arbeit oder arbeitete sie prinzipiell auch im Handwerk des Mannes mit?
Hatte die Familie in der Stube auch ein Bett – eines für alle? – oder schlief man auf dem Boden (bzw. den Bänken auf einem Strohsack? Oder gab es für sämtliche Handwerker einen eigenen Schlafsaal? Ich denke eine Stube und ein zusätzliches Schlafzimmer wird für das gewöhnliche Volk eher nicht üblich gewesen sein – oder doch?
Eine eigene Küche gab es in einer Burgstube auch nicht, konnte man sich da vielleicht das Essen von der Burgküche holen oder aß man in der Küche gemeinsam mit sämtlichen anderen Arbeitern? Vielleicht gab es eine Flurküche, ähnlich einer WG, wie es in Stadthäusern üblich war. Allerdings ist mir auch hier eine Quelle bekannt die das auf einer Burg darstellt.
Sorry, so viele Fragen, aber in sämtlichen Büchern, die ich durchgeackert habe, konnte ich nichts dazu finden und auch das Internet spuckt bei meinen Suchbegriffen nichts Brauchbares aus.
Vielleicht kann mir der eine oder andere hier weiterhelfen.
Bildmaterial findet man nur von der Oberschicht, kaum aber vom gewöhnlichen Arbeiter auf einer Burg.