beetle
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Vermutlich weil mein präziser Geburtsort zu Baden-Baden unweit des Krankenhauses ein Taxi schwäbischer Bauart war - könnte abgefärbt haben ...
oh, du gehörst zu denjenigen, die es eilig hatten
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Vermutlich weil mein präziser Geburtsort zu Baden-Baden unweit des Krankenhauses ein Taxi schwäbischer Bauart war - könnte abgefärbt haben ...
Das ist doch kein Wunder. "Taxi schwäbischer Bauart". Da werden sie doch auf Grund der schwäbischen Sparsamkeit die Federung weggelassen und anstatt moderner Reifen alte Kutschräder genommen haben.oh, du gehörst zu denjenigen, die es eilig hatten![]()
Im württembergischen, pietistisch geprägten Nordschwarzwald aufgewachsen, sprach dort von den "Badensern", zumindest der 'Volksmund'. Dass sie dort in manchen älteren bis betagten Kreisen als mehr dem Leben zu gewandt, mithin leichtlebiger galten, war das eine, dass man dafür gerne in Gruppen Ausflüge ins "Badische" machte, die andere Seite.So beschimpfen uns die Schwaben.
Das echte Schimpfwort ist doch "Gelbfüssler", oder nicht?Im württembergischen, pietistisch geprägten Nordschwarzwald aufgewachsen, sprach dort von den "Badensern", zumindest der 'Volksmund'. Dass sie dort in manchen älteren bis betagten Kreisen als mehr dem Leben zu gewandt, mithin leichtlebiger galten, war das eine, dass man dafür gerne in Gruppen Ausflüge ins "Badische" machte, die andere Seite.
Schimpfwort? Eher nicht.
...genau....Das echte Schimpfwort ist doch "Gelbfüssler", oder nicht?
....könnte sein...Ich meine, es rührt von gelben Gamaschen, die die badischen Soldaten eine Zeit lang trugen.
Genau!Die katholischen Hohenzollern haben meiner Ansicht nach schon einen eigenen Blick auf die Vergangenheit. Das sieht man auch an die Bezeichnungen von Institutionen, bei denen in der Region der Begriff Hohenzollern fortgeführt wird.
Die Badener hätten in der Frühen Neuzeit mit dem Begriff Schwabe wohl kaum Probleme gehabt. Baden und das deutlich größere Württemberg waren beide Teil des Schwäbischen Reichskreises
Schwäbischer Reichskreis – Wikipedia
Das Problem, welches die Badener mit den Württembergern haben, ist aus der früheren Regelung im Grundgesetz entstanden. Darin galt, dass bei einer Zusammenlegung von Bundesländern oder Teilgebieten eine Volksabstimmung erforderlich ist. In den zu vereinigenden Gebieten muss in jedem ursprünglichen Gebiet bei der Volksabstimmung eine Mehrheit erreicht werden muss. Bekanntes Beispiel ist die gescheiterte Gründung des Bundeslandes Berlin-Brandenburg. Dort erreichte man im Bundesland Brandenburg nicht die erforderliche Mehrheit.
In dem ersten gültgen Grundgesetz stand jedoch, dass bei Baden eine Ausnahme galt. Es genügte eine Mehrheit in Württemberg UND Baden. Auf eine Mehrheit in Baden konnte nach dem damaligen Grundgesetz verzichtet werden. Auch jedem Sechstklässler dürfte erkennen, dass man hier den Demokratiegedanken mit Füßen trat.
In Südbaden war die Mehrheit dagegen, in Nordbaden für. Zumal die Abstimmung in Württemberg-Baden, Baden (Südbaden) und Württemberg-Hohenzollern erfolgte.In Baden war die Mehrheit dagegen, in Württemberg dafür.
Land Baden-Württemberg schrieb:Die zentrale Frage blieb aber weiterhin, ob die alten Länder wiederhergestellt oder aber ein wirtschaftlich stärkerer und politisch einflussreicherer neuer Südweststaat gegründet werden sollte. Bei einem erneuten Treffen der drei Regierungschefs am 15. April 1950 machte Gebhard Müller (CDU) den Vorschlag einer Informationsabstimmung des Volkes zum Südweststaat. Die Probeabstimmung sollte keinen bindenden Charakter haben. Das Ergebnis der Befragung am 24. September 1950 entsprach den Erwartungen. Die Württemberger entschieden sich mit über 90 Prozent für den Südweststaat, die Nordbadener immerhin noch mit über 57 Prozent, während die Südbadener den neuen Staat mit knapp 60 Prozent ablehnten. Im gesamten alten Baden hatte die Bevölkerung den Südweststaat mit einer knappen Mehrheit abgelehnt.
Nach einem heftigen Abstimmungskampf, in dem es an kräftigen Worten nicht fehlte, fiel am 9. Dezember 1951 schließlich die Entscheidung. Insgesamt nahmen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung an der Volksbefragung teil, wovon sich knapp 70 Prozent für einen einzigen Südweststaat aussprachen. In den drei Abstimmungsbezirken Nord- und Südwürttemberg sowie Nordbaden votierte die Mehrheit der Bevölkerung für den Südweststaat. In Württemberg waren es über 92 Prozent, die zustimmten, in Nordbaden immerhin noch 57 Prozent. In Südbaden sprachen sich dagegen nach wie vor über 62 Prozent der Abstimmungsberechtigten für die Wiederherstellung des alten Landes Baden aus.
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