Der militärische Niedergang der Speerwerfer

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Biller, 17. Februar 2021.

  1. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Da ja oft beide Heere leichtbewaffnete Plänkler als Vorhut und Abschrimung des eigenen Aufmarsches einsetzten, fochten Leichtbewaffnete häufig gegen andere Leichtbewaffnete.

    Allerdings hat grade Iphikrates die Ausrüstung der Peltasten später schwerer gemacht, ihnen Helm, stabileren Schild und einen kräftigeren Speer gegeben (neben weiteren leichten, "reinen" Wurfpseeren). Kann aber auch so gedeutet werden, dass das va gegen andere Leichtbewaffnete gedacht war; man hat gegen die im Nhakampf einen Vorteil, ist aber immer noch schneller als Hopliten.


    Interessant, und zeigt zumindest, was mit Training möglich ist, sagt aber nicht unbedingt was über die Schlachtfeldpraxis aus, va gegen Infanterie.

    Leider auch nur aus der Erinnerung: Die leicht bis gar nicht bewaffneten Helfer der Hopliten wurden manchmal auch im Gefecht eingesetzt (als Vorhut & Plänkler), und haben teilweise schlicht mit Steinen geworfen; ob nun auf Hopliten oder andere Plänkler sei mal dahin gestellt. Das dürfte eher zur Ablenkung und Irritation gedient haben, und vielleicht um die eigenen Truppenbewegung abzudecken oder zu verschleiern, als das dmait tatsächlicher Schaden angerichtet wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. März 2021
  2. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Die letzten waren sie nicht. Ich habe schon oben darauf hingewiesen, dass Regino von Prüm noch für das 9. Jhdt. den Einsatz von Wurfspeeren durch bretonische Reiter erwähnte. Noch später, im Hochmittelalter, setzten die Almogavaren Wurfspeere ein.
     
    Armer Konrad und flavius-sterius gefällt das.
  3. Armer Konrad

    Armer Konrad Aktives Mitglied

    Auch auf dem Teppich von Bayeux (um 1070) sind noch Wurfspeere dargestellt.
     

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