Facharbeit Geschichte

Dieses Thema im Forum "Schulprojekte" wurde erstellt von Gast, 1. Januar 2008.

  1. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied


    Entschuldige, wenn ich nochmal dazwischengrätsche:


    Es wird immer unverständlicher.

    Erst sagst Du, es ginge um

    .

    Jetzt willst Du auf einmal
    Was denn nun? Aufkommen oder Auswirkungen?

    Und was ist bitteschön mit "Nationalcharakter" gemeint? Dass Du anhand eines Briefes von S04 an den Kicker das Aufkommen des Charakters der Nation der Deutschen zeigen sollst oder gar dessen Auswirkungen auf - sagen wir einmal - das Vereinsfußballwesen oder die professionelle Sportberichterstattung - untersuchen sollst, erscheint mir wie schon oben angedeutet äußerst fraglich.
     
    1 Person gefällt das.
  2. Marxmichser

    Marxmichser Neues Mitglied

    Entschuldigt meine Oberflächlichkeit, war ein wenig im Stress. So, jetzt mal genauer zu der Quelle:

    Ich habe mal etwas genau gegooglet und habe ein wenig darüber herausgefunden. Ruhrpolen
    Die Quelle habe ich aus dem Buch ''Das Ruhrgebiet - Ein historisches Lesebuch'' von Klaus Tenfelde/Thomas Urban (Hg.). Für den Fall, dass jemand den 'Schinken' hat findet ihr die Quelle auf Seite 660 - 663.

    Historischen Kontext von 1930 - 19?; noch ein wenig zu der Situation nachher erzählen?

    Ich find es am schwierigsten anzufangen. Hab mir gedacht, das ich in der Einleitung die Frage mal skizziere, Tipps? Danach der Kontext und dann die Analyse.

    Noch kurz zur Facharbeit:
    Umfang: 10 - 12 Seiten
    Abgabe: März 2011


    Gruß Marx
     
  3. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Das hört sich nicht schlecht an.

    Was ist denn die Fragestellung? Offenbar hat es irgendwas mit Schalke, dem Nationalsozialismus und den Ruhrpolen zu tun. Da sollten sich genug interessante Aspekte finden.

    Allerdings wäre es wirklich nicht schlecht, wenn Du uns langsam ein wenig vertrauter mit der Quelle machen könntest. Ich vermute mal, es handelt sich um den offenen Brief der Vereinsführung, mit dem die arische Herkunft eines jeden Spielers nachgewiesen werden soll?
     
  4. Marxmichser

    Marxmichser Neues Mitglied

    Also ich sach mal grob in der Einleitung zu fragen: War Schalke ein Nazi Verein?

    Könnt euch die Quelle nieder tippen wenn ihr wollt.
    Also in der Quelle geht es halt um einen öffentlichen Brief, der an die Zeitschrift kicker gerichtet ist.
    Exakt!
    Wieso äußerte sich Schalke?
    Weil mehrere Pressen sich dazu gemeldet haben mit Schlagzeilen wie ''Polen holt die Meisterschaft''.
    In dem Brief sind die Spieler, genauso wie die Eltern, mit ihrer Herkunft aufgelistet. Alle der aufgelisteten Spieler kamen aus dem alten Deutschland (Schlesien, Preußen), oder aus dem Ruhrgebiet.

    Gruß Marx

    P.S. Was mir gerade noch einfällt, könnte man auch ein Wort darüber verlieren, dass die Deutschen 1848 einen Nationaldemokratischen Staat wollten?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2010
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Könnte man, aber wozu? Und wer sind die Deutschen?
     
  6. Marxmichser

    Marxmichser Neues Mitglied

    Dass ist das was ich an Geschichte so spannend finde, hätte ein liberales Volk gegeben, wäre möglicherweiße alles anders gekommen. Hab vielleicht gedacht, das dieses Verlangen nach einem Nationaldemokratischen Staat die Zeit des 3. Reichs prägt.

    Das nehmen wir gerade in der Schule durch, wer das genau jetzt war weiß ich nicht genau. Es wurden in der Franfurter Nationalversammlung Stimmen gesammelt und ich mein mich errinnern zu können Die Linken haben sich umentschieden und dadurch war erst die Mehrheit für ein Nazionaldemokratisches Deutschland, richtig?
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    :nono: Bitte nicht die Nationalliberalen 1848 mit der NPD in einen Topf werfen. National ist - gerade im zersplitterten Deutschland vor 1848 - überhaupt nicht mit dem Nationalchauvinismus seit 1870 in einen Topf zu werfen.


    Nationaldemokratisch ist der Falsche Begriff. Nationalliberal und demokratisch. Du musst dir ein Deutschland vorstellen, dass von meist knochenkonservativen Königen und Fürsten regiert wurde, wo manche Herrschaften, die einen eigenen Staat bildeten, kaum größer als ein besserer Bauernhof waren. Die Idee damals war, ohne Aggression nach außen, alle Leute einer Sprache und einer Nation in einem gemeinsamen und demokratischen Staat unterzubringen. Das bedeutet Nationalismus 1848 und das ist die Tradition, an welche die Bundesrepublik, sichtbar gemacht durch die Nationalfarben, anknüpft.
     
  8. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Schalke wird in der Presse als undeutsch charakterisiert, wehrt sich dagegen mehr oder minder gut mittels eines fragwürdigen Nachweises der deutschen Herkunft von Spielern mit Namen wie "Zajons, Kalwitzki, Przybylski oder Tibulsky". Das alles im Jahr 1934. Dann wird Schalke (oder vorher schon?) zum Lieblingsverein der Nazis. Und das, obwohl Fußball nicht als kriegsertüchtigende Sportart angesehen wurde.

    Seltsam, oder?

    Detailseite|Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten
     
  9. Ri11

    Ri11 Neues Mitglied

    Hallo :)
    Ich mache dieses Jahr abitur und habe nun eine Präsentation in Geschichte. Doch bei der Gliederung und der Beantwortung der Frage habe ich einige Schwierigkeiten, da ich nur 15 min halten darf und angst habe das Thema zu verfehlen oder abzuschweifen. es wäre nett wenn ihr mir eure meinung sagen könntet und wie ihr das ganze aufbauen würdet!

    ,,Otto von Bismarck und Helmut Kohl als Wegbereiter der deutschen Einheit von 1871 und 1989/90 - machen Persönlichkeiten Geschichte?"


    vielen lieben dank!!! :)
     
  10. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Dann schreib mal was Du schon an Informationen hast. Sonst könnte man das ganze ja gemacht bekommen...:devil:

    Apvar
     
    1 Person gefällt das.
  11. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

  12. Ri11

    Ri11 Neues Mitglied

    oh tut mir leid das gefühlt wollte ich nicht vermitteln! danke für den hinweis! :)


    also ich wollte auf jeden fall zuerst einmal die ausgangslage erläutern und zwar sowohl von bismarck als auch von kohl. d.h. wieso vor ihnen überhaupt keine einheit vorhanden war ( also im fall von 1871 die kleinstaaterei und vor 1990 die kriegsbedingte aufteilung deutschlands durch die alliierten)

    Dann würde ich einen kurzen biografischen hintergrund liefern d.h. wer bismarck und kohl überhuapt sind und welche stellung sie hatten

    und zuletzt was sie beide zum einigungsprozess beigetragen haben!

    nur der letzte teil, nämlich ob persönlichkeiten geschichte machen bereitet mir schwierigkeiten.... wie ich den in meien präsentation einbauen soll.. ob ich bei den einzelnen ereignissen jeweils direkt zeigen soll, dass das darauf hinweist oder am ende einfach nur ein fazit ziehen soll.... vor allem giibt es dazu nicht wirklich quellen....

    meiner meinung nach stimmt es dass persönlichkeiten geschichte machen, doch man darf das jewelige umfeld nicht außer sicht lassen.
    mehr wüsste ich dazu nicht zu schreiben. habt ihr eine idee?

    ich hoffe jetzt fällt es leichter mir zu helfen ;)
     
  13. Ri11

    Ri11 Neues Mitglied

    hehe ich habe meine frage auch noch in eine andere diskussionsrunde geschrieben und da wurde mir das gleiche gesagt ;) entschuldigung, dass ich zuerst keine infos gegeben hab ich bin neu hier und weiß noch nicht so ganz bescheid :)

    also ich wollte auf jeden fall zuerst einmal die ausgangslage erläutern und zwar sowohl von bismarck als auch von kohl. d.h. wieso vor ihnen überhaupt keine einheit vorhanden war ( also im fall von 1871 die kleinstaaterei und vor 1990 die kriegsbedingte aufteilung deutschlands durch die alliierten)

    Dann würde ich einen kurzen biografischen hintergrund liefern d.h. wer bismarck und kohl überhuapt sind und welche stellung sie hatten

    und zuletzt was sie beide zum einigungsprozess beigetragen haben!

    nur der letzte teil, nämlich ob persönlichkeiten geschichte machen bereitet mir schwierigkeiten.... wie ich den in meien präsentation einbauen soll.. ob ich bei den einzelnen ereignissen jeweils direkt zeigen soll, dass das darauf hinweist oder am ende einfach nur ein fazit ziehen soll.... vor allem giibt es dazu nicht wirklich quellen....

    meiner meinung nach stimmt es dass persönlichkeiten geschichte machen, doch man darf das jewelige umfeld nicht außer sicht lassen.
    mehr wüsste ich dazu nicht zu schreiben.
     
  14. iamNex

    iamNex Aktives Mitglied

    Hi,

    1. Kleinstaaterei...ich weiß nicht ob das passt, denn die Ausgangslage vor Bismarck als preußischen MP (1862) war der Deutsche Bund.
    Ab 1866 der Norddeutsche Bund.
    So richtige Kleinstaaterei war das nicht unbedingt, jedoch war der Deutsche Bund mehr Staatenbund als Bundesstaat, das stimmt.

    2. Biographischen Hintergrund würde ich vergleichsweise kurz halten, bau ihn mit ein, aber pass auf, dass die Biographien nicht die meiste Zeit einnehmen...wird von vielen als unnötig betrachtet...was wahrsch. mehr interessiert, ist wie du argumentierst, deshalb ist die Biographie eben nur begrenzt nötig.

    3. das passt mMn

    4. wenn dieser Mix aus Leadership-Forschung (so nennen wir das im Politik-Studium) und eben Strukturen bzw. Institutionen deiner Meinung entspricht, wie du ja schreibst, passt das doch.
    Nur begründen musst du es.
    Die Vorgeschichte zur Reichsgründung ist sehr komplex, aber nur mal eine Komponente (als Beispiel):

    Durch den Deutschen Zollverein erlangte Preußen mehr Hegemonie in Deutschland, Österreich wurde hier eher außen vorgelassen.
    In der Deutschen Revolution entschied man sich für eine kleindeutsche Lösung, etc.
    D.h. nach der Rev. war ein geeintes Großdeutschland eher unwahrscheinlich, der Gedanke an Kleindeutschland war aber gar nicht mehr so fern.
    Das ganze verstärkte sich dann durch die Kriege gegen Dänemark (1864) und Österreich (1866)...und dann gegen Frankreich.
    D.h. hier spielen Strukturen eine große Rolle.
    Aber natürlich auch in der Verbindung mit Persönlichkeiten. Ohne Bismarcks Geschick (wertfrei!) hätte die Einigung so nicht stattgefunden.

    Also wenn du diesen Mix vertritts, begründe es.
    Vllt. nicht mit meinem Beispiel, das zugegebn nicht das schlüssigste ist.
    Hoffe du verstehst, was ich meine.

    __
    das ist nur meine Meinung, bitte benutz das alles nicht gleich und vertraue auch mir nicht 100 % - hab nur mal kurz meine Gedanken dazu aufgeschrieben.

    Ansonsten viel glück.
    hf.
     
    1 Person gefällt das.
  15. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    So viele Kleinstaaten gab es ja gar nicht mehr. Da hatte schon Napoleon den Acker bereitet gehabt.

    Hier findest du zu den drei Einigungskriegen sicher ein paar hilfreiche Hinweise:

    Basiswissen Deutsche Einigungskriege

    Deutsche Einigungskriege ? Wikipedia

    Es ist aber nicht so, das Bismarck nun über eine Roadmap verfügt hätte, wie er konkret die Einheit ins Werk setzten würde. Vielmehr galt es jeweils günstige Situationen abzuwarten oder herbeizuführen, um den Prozess der Einheit zu befördern.


    Ob Kohl nun Wegbereiter der Geschichte war, darüber läßt sich sicher streiten. Fakt ist jedenfalls, das er ein kurzes Zeitfenster extrem günstiger Umstände konsequent, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten, genutzt hat. Ich denke, das hier aber auch nicht die Rolle Genschers vernahläßigt werden darf.
     
  16. Lollo

    Lollo Neues Mitglied

    Hallo Leute!

    Um keinen neuen Thread zu öffnen, stelle ich einfach mal hier meine Frage.

    Ich muss demnächst ebenfalls eine Facharbeit in dem Fach Geschichte schreiben. Da mein Lehrer jedoch leider Themen aus der NS-Zeit ablehnt, fällt mir kein gutes Thema ein.

    Momentan bin ich mit meinem Lehrer bei dem Thema 'Reichsgründung 1871 mit besonderem Augenmerk auf die Rolle von Ludwig dem 2' verblieben.

    Es kommt jedoch noch das Problem hinzu, dass die Facharbeit in Englischer Sprache geschrieben werden muss, weshalb sich Englische Lektüre besser eignet.
    Ich konnte bisher aber noch nicht viel über dieses Thema in Englischen Büchern finden und bin daher eher auf der Suche nach einem neuem Thema.

    Könnt ihr mir dabei bitte helfen?

    Wäre über jede Anregung dankbar!

    Mfg Lollo
     
  17. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    ?? Wieso soll die Arbeit im Fach Geschichte in Englisch geschrieben werden?
    Warum dann nicht ein Thema aus der englischen / amerikanischen Geschichte?
    Dann wirst du auch mehr englische Literatur finden.
     
  18. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Der Form halber, weil jemand, der im Fach Geschichte eine Facharbeit schreibt und damit auch im Leistungskurs Geschichte ist, das definitiv wissen sollte: gesprochen "Ludwig der Zweite" wird trotzdem immer noch Ludwig II. geschrieben. (Was du da schreibst heißt in Ausgesprochen übrigens "Ludwig dem zwei" - Ordnungszahlen haben im Deutschen, egal ob nun römisch wie bei Herrschernamen, oder arabisch bei simplen Auzählungen immer einen Punkt.)
     
    1 Person gefällt das.
  19. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Wieso das denn? Am besten geeignet ist wohl aktuelle Literatur zum Thema, da ist die Sprache nebensächlich.
     
  20. Lollo

    Lollo Neues Mitglied

    Bei uns an der Schule ist es nich zwingend notwendig eine Facharbeit im Leistungskurs zu schreiben - Geschichte ist lediglich einer meiner Grundkurse.
    Trotzdem danke für den Tipp :)


    Die FA muss auf Englisch verfasst werden, da ich in einem bilingualem (englischsprachig) Geschichtskurs bin.

    Mit englischer und amerikanischer Geschichte kenne ich mich kaum aus und würde mich daher eher weniger mit einem Thema aus diesem Bereich beschäftigen, es sei denn jemand kennt ein gute Thema.

    Mfg Lollo
     

Diese Seite empfehlen