in erheblichem Maße

Dieses Thema im Forum "Die Weimarer Republik" wurde erstellt von hatl, 20. November 2019.

  1. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    @Turgot. In Holland, so mein Kenntnisstand, haben sie sich eine herbe Abfuhr vom Parlament geholt.
     
  2. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Danke für die Info.
     
  3. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Der Vorgang wird hier kurz beleuchtet:

    Doorn: Hohganganenzollern forderten Exil-Schloss Wilhelms II. zurück - WELT

    und interessant ist "die Meinung", der Deutschen zu diesem Vorgang:
    "Eine Mehrheit der Befragten (53 Prozent) ist der Meinung, man solle auf keine Forderung der Adelsfamilie eingehen. 33 Prozent gibt sich konzilianter. Es ist dafür, den Ansprüchen zumindest teilweise stattzugeben. Sechs Prozent sprechen sich sogar dafür aus, den Hohenzollern all das zurückzugeben, was sie begehren."

    und der Frage einer Akzeptanz der Monarchie.
    "Auf die Frage „Fänden Sie es gut oder nicht so gut, wenn Deutschland ähnlich wie zum Beispiel England oder Schweden einen Kaiser oder König als formales Staatsoberhaupt hätte?“ antworten die Befragten klar: 85 Prozent halten die Idee für „nicht so gut“.

    Restitution: Was die Deutschen von den Ansprüchen der Hohenzollern halten - WELT
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2020
  4. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Mir ging es weniger um das Inhaltliche, als vielmehr um die (seine) wissenschaftliche Reputation.
    Das ging gar nicht, auch ohne Code of Ethics.
     
  5. hatl

    hatl Premiummitglied

    Da indes, so kündet er, ist er dabei vorwärts zu rudern, auf einer Flut (plethora) von neuen Erkenntnissen, höchst gewissenhaft (painstaking research) hervorgebracht von dem hochgeschätzten Kollegen Malinowski des Gegengutachtens.
    Ist wohl schon notwendig angesichts seiner dürren 19 Seiten, die er allenfalls teilweise selbst geschrieben hat, aber immerhin, er rudert.

    Da drängt sich die Frage auf: Wie häufig kommt es wohl vor, dass geachtete Historiker der Versuchung erliegen, gegen Bezahlung Gefälligkeitsgutachten zu erstellen? Und wie viel kriegt man dafür und ist es im öffentlichen Interesse dies zu erfahren?
    Und wie üblich ist es die Veröffentlichung wissenschaftliche Arbeiten (falls es sich nicht etwa um die Atombombe handelt) verhindern zu wollen?
    Weil es die Gefahr eines Rufmordes in Suizidvariante beinhaltet?
    Womöglich gar für die Zunft?

    Wie Du sagst: "Das ging gar nicht,.. "
    Das ist so schade, wie auch beim Pyta.

    Da denkt man sich doch: wollen die künftig nur noch Blöd-Dokus a la Deutschlandsaga basteln oder vielleicht beschönigte Firmengeschichten, oder kommt noch was Gescheites?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2020

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