Waren die alten Ägypter schwarz?

Dieses Thema im Forum "Das Alte Ägypten" wurde erstellt von Canaan, 3. April 2011.

  1. Stilicho

    Stilicho Aktives Mitglied

    Ist das dein Ernst?
     
  2. Wilfried

    Wilfried Aktives Mitglied

    Naja, altgermanisch wohl kaum, und wenn, als die Germanen die Bühne der Geschicht betraten, waren die Pharaonen schon etwas länger nicht mehr an der Macht.
    Und Runen gibts ja nun auch noch nicht soooo lange (verglichen mit Hieroglyphen)
     
  3. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Also sind Sumerisch, Hethitisch, Assyrisch etc. pp. nicht ausgestorben, weil es einige Spezialisten auf diesem Globus noch (oder besser schon wieder) lesen, aber nicht korrekt sprechen können.
     
  4. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Das wäre ja sogar noch eine hochliegende Meßlatte - immerhin sprichst du von 'Spezialisten'. Wie sagte doch unser werter Mitdiskutant:

    Na, und solange er einen kennt - und gepfiffen auf Spezialisten -, der es kann, ist es also unmöglich ausgestorben.
    Da er außerdem möglicherweise einen kennt, der fließend Estnisch beherrscht, wird auf der oben dargestellten Grundlage die Äußerung möglich: Da ich einen kenne, der ..., ist Estnisch in Europa eine weit verbreitete, wichtige Wirtschafts- und Verkehrssprache.

    Vielleicht sollten wir unserem Mitdiskutanten empfehlen, die altägyptische Sprache dadurch aufzuwerten, daß er sich mal mit einem Ägypter koptischer Religion anfreundet, dann können wir Altägyptisch in den Rang einer nicht ausgestorbenen Sprache befördern. Wenn er denn darüber hinwegsehen kann, daß diese Sprache natürlich eine Weiterentwicklung derjenigen ist, in der die Arbeiter seinerzeit beim Pyramidenbau fluchten.

    Mal den Sarkasmus beiseite: ein etwas weniger eurozentristischer 1) Blick auf Kulturen kann ganz neue Erkenntnisse verschaffen.



    1) Eurozentristisch trifft es nicht ganz, ich weiß, der Gartenzaun ist sehr viel enger gezogen...
     
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  5. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Weil es nicht das Wesen einer Sprache ist, in einem Zustand konserviert für alle Zeiten erhalten zu bleiben. Sprachen entwickeln sich weiter, verändern sich und verformen sich. Es ist also keine Kulturleistung, die Sprache zu erhalten, sondern eine Kulturleistung, sie zu entwickeln. Und das ist mit der ägyptischen Sprache genauso passiert wie mit der griechischen oder dem Latein.
     
  6. huppenei

    huppenei Neues Mitglied

    Du bist mir die Erklärung auf`s "Demotisch" noch schuldig!!!
     
  7. huppenei

    huppenei Neues Mitglied

    Dies ist ,mal eine Antwort,mit der ich mich anfreunden kann.
    Jedoch gehört es für mich auch zur Kultur eines Volkes,seine alten Sprachen in Tradition zu erhalten,was ja den Alten Ägypter leider wohl nicht gelang.

    Übrigens mache ICH mich in diesem Forum über niemanden lustig,sondern akzeptiere jede Meinung.
    Auch gebe ich zu,wenn ich Unrecht hatte,und kaschiere es nicht weg,nicht wahr @balticbirdy.
     
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  8. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Wenn du jetzt darauf zielen willst das Demotisch eine eigene Sprache war...
    Champillion nutzte jedenfalls Koptisch als Quelle.
     
  9. Canaan

    Canaan Neues Mitglied

    wenn ich mich nicht irre, die sumer waren ein kuschitiches volk.
    die nubier und puntier waren die eigentlichen gründer der mesopotamischen hochkultur.
    [FONT=Verdana, Arial]C.B. Rawlinson [/FONT][FONT=Verdana, Arial]- Notes on the early history of Babylon- , Jour. Royal Asiatic Society (First Series) 15, p.230.[/FONT]

    -könig darius war selbst ein schwarzer gewesen -siehe könig darius sphinx


    - ein par bilder von minoischen kultur
    http://i55.tinypic.com/30crt53.jpg
    http://i56.tinypic.com/2ufsrwk.jpg
    http://i52.tinypic.com/2weymc2.jpg
    http://i56.tinypic.com/2ciistv.jpg
    http://i54.tinypic.com/21m4z7t.jpg

    http://i54.tinypic.com/2ccttol.jpg


    -ein bild von trajanssäule
    zusehen: mauren die von den römer in nord und ost europa stationiert wurden und später gegen slawen und germanen kämpften. Hier
    außerdem 4 römische kaiser waren afrikaner.
     
  10. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Wohl zu oft 300 gesehen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. April 2011
  11. Canaan

    Canaan Neues Mitglied

    DNA analyse hat gezeigt das die heutigen griechen in griechenland
    sind mit den äthiopier in afrikan blutsverwandt. :D
     
  12. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Das Ding ist von 1854, und damit nur wenig jünger als die Sumerer :D
    Cambridge Journals Online - Abstract

    Bitte solche Literaturangaben nicht ungeprüft mittels paste&copy aus den dubiosen Weiten des www. oder "black-arabs-Foren" übernehmen.
     
  13. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Natürlich, das sind wir alle, ganz unabhängig von der Hautfarbe.
     
  14. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Ist Koptisch nicht einfach nur eine Weiterentwicklung des Demotischen?

    [FONT=Verdana, Arial][/FONT]
    Wer sind denn die Puntier? Mit den Kuschiten muß man aufpassen, denn es ist nicht sicher, ob die Kuschiten Ägyptens, wahrscheinlich Nubier, mit denen der Bibel identisch sind. Und wenn Nimrod, der Sohn des Kusch, als Städtegründer in Mesopotamien bezeichnet wird, dann ist das eine bibeltypische Art, Volksstämme auf Personennamen zurückzuführen. Deshalb waren die Sumerer keine Nubier und auch nicht dunkelhäutig im Sinne von Schwarzafrikanern.



    Nein. Dareios war nicht schwarzhäutig. Man kann derartige künstlerische Vorstellungen nicht eins zu eins übernehmen, da spielen Bildtraditionen und Formeln eine ebenso große Rolle wie auch Typendarstellungen. Die Menschen waren sicherlich braungebrannter als ein blasser Germane, aber deswegen nicht schwarzhäutig. Auch die Bilder vom Sarkophag von Hagia Triada kann man da nicht als Beweis nehmen. Schau Dir mal griechische Vasenmalerei an, die Männer schwarz, die Frauen weiß. Ein Rollenklischee, welches Frauen im geschützten Schatten des Hauses, Männer dagegen im Freien unter der Sonne charakterisiert.

    Die Mauren sind ja Abkömmlinge der Berberstämme und damit nicht schwarzhäutig im zentralafrikanischen Sinne, also in dem Sinne, den man früher negrid nannte. Und auch ein afrikanischer römischer Kaiser wie zum Beispiel Septimius Severus war nicht schwarz. Selbst die Bildnisse von Pescennius Niger zeigen nichts entsprechendes. Ist ja auch Italiener gewesen, der Gute.
     
  15. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    @Canaan, könntest du mal bitte von deinen aussagekräftigen Ein- bis Zweizeilern herunterkommen und etwas ausführlicher erklären, worauf du nun eigentlich hinauswillst?

    Allmählich hinterläßt du nämlich - zb aufgrund deiner Smilieauswahl - den Eindruck, du wolltest hier die Ansicht vertreten, daß der Bräunungsgrad der Epidermis irgendwie ehrenrührig sei, wie zb hier:

    Verwandt sind wir Menschen alle miteinander und eine möglicherweise nähere Verwandtschaft zu wem auch immer ist weder ehrenrührig, noch deutet sie auf Minderwertigkeit einerseits oder Überlegenheit andererseits hin.
     
  16. Canaan

    Canaan Neues Mitglied

    die puntier waren ein hamitisches volk





    also ich bitte dich, die mauren waren wohl schwarzhäutig.
     
  17. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Einen größeren Schwachsinn habe ich selten gelesen! Demnächst wirst du behaupten, die Griechen seien mit den Buschmännern verwandt und die Schweden mit den Mongolen. Aber vielleicht können wir uns darauf einigen, dass der moderne Homo sapiens mit großer Wahrscheinlichkeit aus Ostafrika stammt.
     
  18. hjwien

    hjwien Aktives Mitglied

    Also, nachdem ich mir mal auf Wikipedia (ich bin ja auch nur ein fauler Archäologe) den Artikel zur Hamitentheorie durchgelesen habe, weiß ich immer noch nicht, wer die Hamiten sein sollen, genausowenig wie die Puntier, und schon gar nicht, was die alle mit Mesopotamien zu tun haben sollen.


    Du gehst davon aus, weil sich das Wort daher ableitet oder auch später zum Paten des Mohren wurde? Ich gehe davon aus, daß Mauren nordafrikanische Berberstämme sind. Würdest Du jemanden wie Gaddafi als schwarzhäutig bezeichnen?
     
  19. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Der Begriff "hamitische Sprachen" wurde früher für die nicht-semitischen Sprachen der einst "hamito-semitische Sprachen" genannten afroasiatischen Sprachfamilie verwendet. Gemeint waren damit z.B. Ägyptisch, Berberisch, Kuschitisch und Sprachen einiger afrikanischer Völker, die man als nicht völlig schwarzafrikanisch und somit als "zivilisatorisch höherstehend" empfand. Der Begriff wird von der modernen Sprachwissenschaft nicht mehr verwendet, da er rassistische Anklänge hat und als ideologisch belastet gilt. Er wurde ersetzt durch den Begriff "afro-asiatische Sprachfamilie".

    Wo das Goldland Punt liegt, das die Ägypter in einer Reihe von Expeditionen besuchten, ist bis heute umstritten - und somit natürlich auch seine Einwohner, die aber kein Mensch "Punter" nennt. Vielfach wird das heutige Somalia mit dem antiken Land Punt gleichgesetzt - wo sich die heutige Region Puntland darauf beruft - zuweilen wird auch Eritrea oder sogar Simbabwe genannt.
     
  20. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Damit erntest du nur das...::rofl::rofl::rofl:
     
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