Wo kann das Bernsteinzimmer versteckt sein?

Hast du recht. Bin auch mit einer anderen Einstellung hier eingetreten. Aber der kühle Gegenwind macht es mir leichter mal aus dem Hemd zu fahren. Bin gern bereit über Sachfragen zu diskutieren. Dann müssten auch Sachfragen gepostet werden und nicht nur: "Ich weiß, wo es verborgen ist". Das weiß Niemand. Aber über erhaltene Spuren zu diskutieren halte ich für sinnvoll. Alle Schiffswracks in der Ostsee z.B. wurden bereits untersucht. Warum fällt man so gern auf Zeitungs-Enten herein?
 
Man kann sich eigentlich auf drei, ich sage einmal, sicheren Fakten stützen:

1. Das Bernsteinzimmer wurde im Herbst 1941 von der Wehrmacht in Puschkin demontiert und nach Königsberg gebracht.

2. Das Bernsteinzimmer wurde im Königsberger Schloss wieder aufgebaut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1944 wurde es wieder abgebaut, in Kisten gepackt und schaffte es in die, als bombensicher geltenden Kellergewölben des Schlosses.

3. Das Königsberger Schloss wurde durch britischen Luftangriffe und bei der Eroberung durch die Rote Armee 1944/45 zerstört.

Müsste soweit stimmen.

Nun kann man aus diesen o.g. Fakten eigentlich vier Theorien ableiten.
1. Das Bernsteinzimmer wurde im Königsberger Schloss bei einem Luftangriff oder bei den Kämpfen zerstört.
2. Das Bernsteinzimmer wurde nicht zerstört, befindet sich aber noch in den Gewölben des inzwischen gesprengten Schlosses.
3. Das Bernsteinzimmer hat Königsberg verlassen und wurde irgendwo im damaligen Reichsgebiet versteckt.
4. Das Bernsteinzimme wurde aus Königsberg fortgebracht und unterwegs zerstört.
 
Nun kann man aus diesen o.g. Fakten eigentlich vier Theorien ableiten.
1. Das Bernsteinzimmer wurde im Königsberger Schloss bei einem Luftangriff oder bei den Kämpfen zerstört.
2. Das Bernsteinzimmer wurde nicht zerstört, befindet sich aber noch in den Gewölben des inzwischen gesprengten Schlosses.
3. Das Bernsteinzimmer hat Königsberg verlassen und wurde irgendwo im damaligen Reichsgebiet versteckt.
4. Das Bernsteinzimme wurde aus Königsberg fortgebracht und unterwegs zerstört.
Im Schreiben an Dr. Gall schreibt Rohde : Es ist bis auf 6 Sockelelemente erhalten.
Die sind tatsächlich verbrannt.
 
Die 6 Sockelelemente waren vor der Tür des Kellers gelagert. Darum ist der Rest erhalten geblieben. Der Bernstein der Sockel soll auch nicht verbrannt sein, sondern geschmolzen.
 
Ein Vertreter der Verwaltung Schlösser und Gärten war in Königsberg und hat gesehen, dass das Zimmer verpackt wurde.
Rohde stand in Verbindung mit Gauleiter Mutschmann, um es in Kriebstein oder Wechselburg einzulagern. Das Ziel wurde aus ungeklärten Gründen aufgegeben. Man hat es dort nicht gefunden.
 
Ich kann das ewige Gequake von Werbung, wenn ich auf Literatur verweise, nicht mehr ertragen.
... das muss ein heftiges Martyrium sein ;) aber bis jetzt erträgst du es doch recht tapfer, ggf. auch ein wenig pöbelnd ;)

ein ähnliches, wenn auch nicht ganz so heftiges Martyrium ist es, in diesem doch eigentlich eher kurzen und übersichtlichen Faden die Literaturverweise zu finden... meine vorläufigen Ermittlungen:
Neues vom Bernsteinzimmer

Auf der Website .... geht es um das Buch „Bernsteinzimmer von KB nach X. Eine Analyse“
Na der Beschreibung über die Ankündigung nach, geht es um eine Analyse über Orte, die Beteiligten, Befehle und Transportmöglichkeiten.
Was habe ich mit dem Buch zu tun? Ich sehe schon, es ist nicht möglich sich hier über etwas Neues auszutauschen.
Im Bernsteinzimmer-Report ist eine Karte mit vier möglichen Richtungen Seite 227
Ich halte nur die Richtung Thüringen bis Westsachsen für richtig. Die anderen 3 schließt ja Paul Enke in seinem Buch indirekt aus.
MdB Heinz-Peter Haustein hatte in Flöha natürlich noch viele Fragen zu beantworten, und signierte das Buch „Das Bernsteinzimmer im Fortunastolln zu Deutschneudorf?
Im Lauf der Jahre veröffentlichte Reimann mehrere Bücher über den Verbleib des Bernsteinzimmers
Das Buch, für das ich keine Werbung machen soll, ist jetzt gedruckt. Bitte keine Panik - der Autor verkauft die 100 Stück nur im Direktvertrieb.
Steht im Buch. Schon der Titel sagt, dass es in Reinhardsbrunn zwischengelagert wurde schreibt schon Enke im Bernsteinzimmer-Report.
Meine Ermittlungen führen zu mehreren Büchern, die erwähnt wurden: Enke, Reiman, Haustein - und dann ein Anonymus der dir @orendel wohl als das non plus Ultra erscheint. Warum du nicht einfach, wie es gemeinhin üblich ist, nun - da es offenbar in sehr kleiner Auflage (Selbstverlag? BoD?) - Autor und Titel nennst, das verstehe ich nicht.
Aber ich will es dir gerne erklären: stellen wir uns vor, wir würden über das Thema "Atmosphäre und Geisteshaltungen der späten Jugendstilzeit" diskutieren und ich würde ankündigen "Leute, da gibt´s ein sensationelles Buch, da ist von Terrorismus, Biologie, Anatomie, Hightech, Freimaurerei die Rede, da taucht sogar ein Kaffeepflanzer und eine russische Femme fatale auf" und du würdest mich fragsen "und was genau beweist das Buch zum Thema?" und ich würde dann nicht pampig reagieren, sondern was tun? Richtig, ich würde Autor und Buch nennen - in diesem Beispiel: Thomas Mann, der Zauberberg - und ein paar exemplarische Zitate einsetzen.

Warum bist du @orendel nicht in der Lage, ebenso zu verfahren, also deine Quelle (Buch & Autor) zu nennen?


und nun, oh grimmiger @orendel , dem wir u.a. auch das hier
Alle geposteten Beiträge sind ohne Beweise.
verdanken, schreib´ dir eines hinter die Ohren: von "Beweisen" zum Verbleib des BSZ bist du genauso viele Lichtjahre entfernt wie alle anderen, die hier mitdiskutiert haben.
 
Die Tagebücher des sowjetischen Kunstschutzbeauftragten Alexander Jakowlewitsch Brjussow und spätere Archivfunde stützen die These, dass das originale Bernsteinzimmer im April 1945 beim schweren Endkampf und den Bränden im Königsberger Schloss vernichtet wurde. Ob es dort tatsächlich restlos verbrannte oder die Reste in den Kellern die Wirren überdauerten, bleibt bis heute einer der größten historischen Streitfälle.
Später ausgewertete Dokumente aus dem Nachlass weiterer sowjetischer Kulturbeauftragter (wie Anatoli Kutschnemow) bekräftigten diese Annahme.
 
Das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) führte jahrzehntelang eine geheime Suchliste unter dem Decknamen „Operation Puschkin“. Zu den primären Suchobjekten gehörten:
  • Schloss Wechselburg (Sachsen): Intensiv untersucht unter der Registriernummer XV 3241/80.
  • Burg Kriebstein (Sachsen): Systematische Durchsuchung von Kellern und Dachböden.
  • Schloss Hubertusburg in Wermsdorf (Sachsen): Eines der größten Jagdschlösser Europas, komplett nach Hohlräumen abgesucht.
  • Schloss Reinhardtsgrimma (Sachsen): Untersuchung von vermuteten unterirdischen Gängen.
 
guck an jetzt geht es mit einem Link
Gegen Links hat niemand etwas, sofern diese nicht der politischen Propaganda oder kommerziellen Werbung dienen. Das Problem deines Links war, dass dort ein Buch (welches ja angeblich nicht deines ist), beworben wurde.
Du darfst auch ein Buch erwähnen oder daraus zitieren (maximal 12 % oder 20 Seiten) aber Kaufempfehlungen (oder auch Kaufanreize durch künstliche Verknappung) sind nicht erwünscht.
 
Das Problem deines Links war, dass dort ein Buch (welches ja angeblich nicht deines ist), beworben wurde.
Ich dachte es ist abgehakt. Na ja wenn das Gras wieder abgefressen wird.
Bei mir stehen 9 Bücher im Regal zum Thema. Vier Bücher habe ich in die Flohmarktkiste gepackt. Schade um die Zeit für das Lesen dieser Bücher. Man kann jedem Buch etwas entnehmen, aber der Vergleich zwischen den verschiedenen Werken lässt nicht nur Zweifel aufkommen.
 
Habe ich noch nicht auf dem Schirm gehabt. Wo kann man es nachlesen?
Kam mir auch seltsam vor und ich habe noch mal nachgeforscht. Das MfS hatte tatsächlich ein konkretes Schloss im Visier, dessen Name fast identisch klingt: Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen. Dort vermutete die Stasi geheime Kelleranlagen und ging Hinweisen intensiv nach. In Berichten im Internet verschmelzen diese beiden Schlösser wegen des Namens oft zu einem einzigen Mythos....
 
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