BerndHH
Aktives Mitglied
Guten Morgen Swantewit,
tja, das Alleinstellungsmerkmal, die Stammeszugehörigkeit von Cheruskern, Chatten, Sugambrern & Co. kann ich Dir abschließend und vor allem zweifelsfrei gar nicht beantworten.
Hier meine Annahmen
1. geographisch: Wesergraben, Leinetal - Cherusker; hessisches Bergland - Chatten
2. Zugehörigkeit zu Dörfern/Siedlungskammern (ich mag dieses Wort, weil es auf größere Zusammenhänge schließen lässt und nicht nur auf isolierte Einzelgehöfte), halbnomadische Lebensweise (sicherlich nicht das richtige Wort), cheruskische Rinderhirten bewohnen Siedlungsplatz 1 auf x Generationen und ziehen dann ein paar Kilometer weiter; aber sie gründen nicht plötzlich im Werra-/Fuldatal, weil die Chatten möglichweise entschieden etwas dagegen haben
3. Dialekt/Sprache: Analogie zu verschiedenen Mundarten des Niederdeutschen - obwohl jetzt wieder die Kritik kommen wird, dass ostfriesisches/nordfriesisches/Hildesheimer Plattdüütsch nichts/wenig mit dem Altgermanischen zu tun hat, es soll ja auch nur eine Analogie sein
4. Politische Heiraten der Adeligen|Edlen zwischen den Stämmen ("Tun wir meine 100 Rinder mit Deinen 200 zusammen"), das ist bekannt, allerdings nicht, ob es bei den gemeinen Bauern zwischen Sippen, Dörfern Heiraten gab - oder brauchte der gemeine Rinderknecht eine Erlaubnis seines "Herren", wenn er eine Magd aus dem Nachbardorf heiraten wollte.
5. Stammesreligionen/-kulte: Thüster Berg b. Salzhemmendorf, Tuisto-Heiligtum der lokalen Cherusker; gewiss nicht der Chatten
Aber das sind nur Vermutungen meinerseits, die ich, wie immer nicht belegen kann.
Schönes Wochenende wünsche ich schon mal.
tja, das Alleinstellungsmerkmal, die Stammeszugehörigkeit von Cheruskern, Chatten, Sugambrern & Co. kann ich Dir abschließend und vor allem zweifelsfrei gar nicht beantworten.
Hier meine Annahmen
1. geographisch: Wesergraben, Leinetal - Cherusker; hessisches Bergland - Chatten
2. Zugehörigkeit zu Dörfern/Siedlungskammern (ich mag dieses Wort, weil es auf größere Zusammenhänge schließen lässt und nicht nur auf isolierte Einzelgehöfte), halbnomadische Lebensweise (sicherlich nicht das richtige Wort), cheruskische Rinderhirten bewohnen Siedlungsplatz 1 auf x Generationen und ziehen dann ein paar Kilometer weiter; aber sie gründen nicht plötzlich im Werra-/Fuldatal, weil die Chatten möglichweise entschieden etwas dagegen haben
3. Dialekt/Sprache: Analogie zu verschiedenen Mundarten des Niederdeutschen - obwohl jetzt wieder die Kritik kommen wird, dass ostfriesisches/nordfriesisches/Hildesheimer Plattdüütsch nichts/wenig mit dem Altgermanischen zu tun hat, es soll ja auch nur eine Analogie sein
4. Politische Heiraten der Adeligen|Edlen zwischen den Stämmen ("Tun wir meine 100 Rinder mit Deinen 200 zusammen"), das ist bekannt, allerdings nicht, ob es bei den gemeinen Bauern zwischen Sippen, Dörfern Heiraten gab - oder brauchte der gemeine Rinderknecht eine Erlaubnis seines "Herren", wenn er eine Magd aus dem Nachbardorf heiraten wollte.
5. Stammesreligionen/-kulte: Thüster Berg b. Salzhemmendorf, Tuisto-Heiligtum der lokalen Cherusker; gewiss nicht der Chatten
Aber das sind nur Vermutungen meinerseits, die ich, wie immer nicht belegen kann.
Schönes Wochenende wünsche ich schon mal.