BerndHH
Aktives Mitglied
Guten Morgen,
ja Brandbestattung weiß ich ja. Ich dachte, es gäbe aber noch die Erdbestattung für Personen mit höherem sozialen Rang oder bin ich da falsch informiert, will heißen, dass ein Adeliger anders bestattet wurde als ein gemeiner Bauer oder Knecht.
Ja, man müsste wirklich verstehen, welche Lage die Varusschlacht hinterlassen hat.
Ich gehe damit vollkommen mit Euch mit, dass man sich mit Beutestücken und Heldengesängen nichts kaufen kann und dass dies die Bäuche der Familien natürlich nicht füllt.
Wie schätzt Ihr das ein?
Drusus-Feldzüge, Varusschlacht, Immensum Bellum (an dessen Existenz einige zweifeln) und die Rachefeldzüge des Germanicus. War die Vorgehensweise differenziert, von militärischer Unterwerfung bis zum Vernichtungsfeldzug, sprich Getreidevorräte und sämtliches Vieh wegnehmen, so dass die Germanen verhungern müssen oder immer eine Abfolge je nach Eskalation.
Vielleicht hatte man die Entscheidung zunächst nur im Felde gesucht und dann je nach Eskalation, Verluste, etc. angefangen, bestimmte Stämme, die immer wieder aufbegehrten (Marser, Brukterer ?) zu vernichten.
Was macht der Hunger mit den Menschen? Erhöht er den Widerstand bis zu einem gewissen Grade oder macht er schwächer und lässt er die Betroffenen kapitulieren? Vielleicht waren die römischen Vernichtungsfeldzüge auch gar nicht erfolgreich. Hin und wieder ein paar Marser übertölpelt und massakriert, doch der Rest entkommt. So wurde ja beschrieben, dass Drusus die Cherusker lange Zeit nicht stellen konnte und bis in die Bergwälder Solling oder Harz wollte oder konnten die Legionäre die Flüchtenden nicht verfolgen.
Dort konnten die Familien anscheinend gewisse Zeit überleben, um dann bei Abzug der Gefahr in die angstammten Gebiete in den Flusstälern zurückkehren.
Und wenn das Getreide und das Vieh weg waren, dann musste man die Nachbaren überfallen, die noch etwas hatten. So stelle ich mir das zumindest vor.
Aber wahrscheinlich wurde das von Euch schon gesagt.
ja Brandbestattung weiß ich ja. Ich dachte, es gäbe aber noch die Erdbestattung für Personen mit höherem sozialen Rang oder bin ich da falsch informiert, will heißen, dass ein Adeliger anders bestattet wurde als ein gemeiner Bauer oder Knecht.
Ja, man müsste wirklich verstehen, welche Lage die Varusschlacht hinterlassen hat.
Ich gehe damit vollkommen mit Euch mit, dass man sich mit Beutestücken und Heldengesängen nichts kaufen kann und dass dies die Bäuche der Familien natürlich nicht füllt.
Wie schätzt Ihr das ein?
Drusus-Feldzüge, Varusschlacht, Immensum Bellum (an dessen Existenz einige zweifeln) und die Rachefeldzüge des Germanicus. War die Vorgehensweise differenziert, von militärischer Unterwerfung bis zum Vernichtungsfeldzug, sprich Getreidevorräte und sämtliches Vieh wegnehmen, so dass die Germanen verhungern müssen oder immer eine Abfolge je nach Eskalation.
Vielleicht hatte man die Entscheidung zunächst nur im Felde gesucht und dann je nach Eskalation, Verluste, etc. angefangen, bestimmte Stämme, die immer wieder aufbegehrten (Marser, Brukterer ?) zu vernichten.
Was macht der Hunger mit den Menschen? Erhöht er den Widerstand bis zu einem gewissen Grade oder macht er schwächer und lässt er die Betroffenen kapitulieren? Vielleicht waren die römischen Vernichtungsfeldzüge auch gar nicht erfolgreich. Hin und wieder ein paar Marser übertölpelt und massakriert, doch der Rest entkommt. So wurde ja beschrieben, dass Drusus die Cherusker lange Zeit nicht stellen konnte und bis in die Bergwälder Solling oder Harz wollte oder konnten die Legionäre die Flüchtenden nicht verfolgen.
Dort konnten die Familien anscheinend gewisse Zeit überleben, um dann bei Abzug der Gefahr in die angstammten Gebiete in den Flusstälern zurückkehren.
Und wenn das Getreide und das Vieh weg waren, dann musste man die Nachbaren überfallen, die noch etwas hatten. So stelle ich mir das zumindest vor.
Aber wahrscheinlich wurde das von Euch schon gesagt.