Gaza wurde regelrecht platt gemacht, die Bewohner in Kollektivschuld genommen und die des Westjordanlandes gleich mit. Es sind dort sind Hunderttausende gestorben.
Laut Wikipedia sind 15.000 Hamas Angehörige getötet worden. 71.000 wurden getötet, 171.000 verletzt. Das sind die Zahlen, die von der PNA dem Hamas-Gesundheitsministerium stammen oder denen von der OSHA. Ich denke, dass da eine gewisse Skepsis durchaus angebracht ist. Ganz sicher sind in den besetzten Gebieten schon Araber unter skandalösen Umständen getötet worden von jüdischen Siedlern. Es sind aber auch Araber getötet worden, nicht weil sie Gänseblümchen gepflückt haben, sondern weil sie abscheuliche Verbrechen begangen haben, weil sie abscheuliche Taten geplant haben und es die einzige Möglichkeit war, sie daran zu hindern noch mehr Menschen zu töten und zu vergewaltigen.
15.000 Hamas-Angehörige wurden von den Israeli getötet, diese Zahlen hat Israel selbst bestätigt, diese können wohl als gesichert gelten-
Es gibt inzwischen eine Studie des deutschen wissenschaftlichen Dienstes des deutschen Bundestags, die enthüllt, wie die Hamas Statistik als politische Waffe einsetzt, aber auch wie viele westliche "Qualitätsmedien" ungeprüft Zahlen und auch Formulierungen der Hamas übernommen haben. Fakt ist doch, dass es in Gaza gar keine Medien gibt, die der Hamas nicht genehm sind, gäbe es welche, würden sie nicht lange berichten.
Eine ganze Reihe von Medien, ein Rudel von NGOs hat unkritisch über Monate die Meldungen des Hamas Gesundheitsministeriums übernommen.
In der Studie des WD (Aktenzeichen WD2-3000-016/25 Fachbereich: WD2: Auswärtiges, Völkerrecht, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Verteidigung, Menschenrechte und humanitäre Hilfe) heißt es, dass die Meldungen der PNA die einzige Quelle war für Angaben über Todesopfer in Gaza. Internationale Organisationen und NGOs greifen auf diese Zahlen zurück, ohne sie wie in früheren Konflikten selbst überprüfen zu können. Die OCHA, das Büro der Uno für die Koordination humanitärer Angelegenheiten räumte in seinem ersten Bericht ein, dass es gar nicht in der Lage sei, die Angaben der PNA zu überprüfen.
Die OCHA und andere NGOs stützten sich auf diese Zahlen, versah sie nur mit dem Hinweis, dass sie sich nicht
unabhängig verifizieren lassen.
Der Hamas die Erhebung von Daten über Todesopfer zu überlassen, das ist ungefähr so, als würde man Clanchefs die polizeiliche Kriminalstatistik ausarbeiten lassen, die dann bemerkenswert niedrig niedrig ausfallen würde. Die Autoren der Berichts über die zivilen Todesopfer in Gata geben akribisch Auskunft, dass diese Zahlen nicht nur unzuverlässig sind, sondern auch propagandistisch eingefärbt. Da ist stets von "Märtyrern infolge israelischer Aktionen " die Rede, ein Begriff, der hochproblematisch und ideologisch vorbelastet ist. In einem Leitfaden für Social-Media Sprachgebrauch empfahl die Hamas schon 2014 alle Toten grundsätzlich als "
Zivilisten aus Gaza oder Palästina" zu bezeichnen, bevor ihr militärischer Rang bei der Hamas oder ihr Status als Dschihadist thematisiert werde.
Bei allen Zahlen über Getötete bei israelischen Aktionen sollte stets die Bezeichnung "unschuldiger Bürger" oder unschuldiger Zivilist" hinzugefügt werden.
In den Zahlen des Gesundheitsministeriums wird gar nicht unterschieden zwischen Zivilisten, Kombattanten und tatsächlichen zivilen Opfern.
Auffällig an den Zahlen war auch, dass bei den Statistiken der Gesundheitsministeriums es immer wieder zu einem auffälligen Anstieg, einem sprunghaften Anstieg der Opferzahlen, besonders bei Frauen und Kindern kam, der statistisch auffällig war. kam. So erhöhte sich am 26-10. 2023 die Zahl der getöteten Frauen und Kinder um 626, obwohl die Gesamtzahl der Todesopfer insgesamt nur um 481 anstieg.
Auffällig auch ein sprunghafter Anstieg der gemeldeten Todesfälle des Al Aqsha-Hospitals. April 2024 meldeten die in einer einzigen Woche 1600 Tote, die Hälfte davon Kinder. Das sind die plumpen Fälschungen wie man sie von einer Terrororganisation erwarten kann.
Als die Krankenhäuser ausfielen, ging das PNA über "zuverlässige Quellen" heranzuziehen, welche das sein sollten und wie sie die Zahlen ermittelten, ist unklar, das Health Information Center, eine Unterabteilung der PNA teilte nur mit, das journalistische Arbeit nicht als Datengrundlage diente. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass da einige Tote drei, vier oder fünf mal gezählt wurden, dass gefälscht und manipuliert wurde, vor allem überhaupt nicht differenzier wurde zwischen Kombattanten und Zivilisten. Vom Ministerium wurden vorgedruckte Google Formulare herausgegeben, in denen Leute selbst Todesfälle melden konnten, ohne das zu überprüfen. Auch diese vorgedruckten Formularen waren natürlich "reliable sources" verlässliche Quellen.
Die OCHA weiß gar nicht, wie viele zivile Tote es in Gaza gegeben hat, die OCHA hat im Grunde die Zahlen der Hamas genommen und hat einige Zahlen über getötete Frauen und Kinder, bei denen die Manipulation allzu offensichtlich war, nach unten korrigiert. Genaues weiß man nicht.
Es gibt keine überprüfbaren Daten, im Grunde ist man auf Schätzungen angewiesen.
Sicher ist bei dem Ganzen nur eines, da wurde manipuliert was das Zeug hält, gelogen, dass sich die Balken bogen. In die Statistik ist wahrscheinlich so ziemlich jeder Palästinenser eingegangen, der in den letzten Jahren gestorben ist, ganz gleich an was. Die Hamas will uns glauben machen, dass in Gaza ein Völkermord geschieht, dass Israel einen brutalen Vernichtungskrieg gegen Zivilisten, Frauen und Kinder führt,
Nach den Zahlen der Hamas sind 71.000 Menschen getötet und 171.000 Menschen verletzt worden. Nach diesen Zahlen sind einige Zehntausend, aber nicht "Hunderttausende" gestorben.
In ganz Gaza gibt es etwas über 2 Millionen Einwohner. Wenn "Hunderttausende gestorben" sind, würde das bedeuten, dass es wenigstens zweihunderttausend Tote gab. Das wiederum würde bedeuten, dass Gaza etwa 10% seiner Gesamtbevölkerung verloren hat. Im 1. Weltkrieg gab es entsetzliche Verluste, bei Verdun, an der Somme, in Flandern sind Zehntausende von Menschen getötet oder verletzt worden. An einem einzigen Vormittag, am 1. Juli 1916 hatten die Briten mehr als 50.000 Mann Verluste, darunter fast 20.000 Tote. Dennoch hat im Ersten Weltkrieg keine einzige kriegsführende Nation auch nur annährend Verluste von 10% der Gesamtbevölkerung erlitten. Im 2. Weltkrieg hat einzig die SU solche Verluste gehabt, eher noch ein bisschen mehr, insgesamt mehr als 20 Millionen.
Das ist die Größenordnung, in der wir uns bewegen. Kann das sein? Hat Israel in Gaza einen Rasse- und Vernichtungskrieg geführt, wie ihn die Wehrmacht in der SU geführt hat?
Im Gazakrieg ist es unglaublich schwer, sich eine eigene Meinung zu bilden, belastbare Zahlen zu recherchieren und irgendwie aus all den verwirrenden, sich widersprechenden Informationen die objektive Wahrheit herauszufiltern. Was ist die Wahrheit? Ich fürchte, die ganze historische Wahrheit werden erst Historiker in 30-50 Jahren herausfinden, wenn wirklich einmal belastbare Zahlen und Informationen vorliegen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Es sind in Gaza mehrere Tausend Menschen ums Leben gekommen, nach Angaben des israelischen Militärs sind 15.000 Hamas-Angehörige getötet worden. Laut Angaben der Hamas sind in Gaza 71.000 Märtyrer, unschuldige Bürger und unschuldige Zivilisten ums Leben gekommen und 171.000 verletzt worden. Genaues weiß man nicht, wie man die Sache betrachtet, hängt auch davon ab, was man
glauben will.
Oder auch, was man glauben kann.
Die Hamas will uns glauben machen, dass Israel in Gaza einen Rasse- und Vernichtungskrieg führt, so wie ihn die Wehrmacht in der SU geführt hat. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Gaza auch ziemlich ähnliche Verluste erlitten wie sie die SU in einem totalen Krieg, in einem Rasse- und Vernichtungskrieg erlitten hat.
Leiden Zivilisten in Gaza, in Palästina? Diese Frage kann man nur mit einem klaren Ja! beantworten. Natürlich leiden Zivilisten, natürlich bekommen Unschuldige etwas ab, die gar nichts getan haben, deren ganzes Vergehen darin besteht, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Natürlich hinterlässt auch ein Islamist, ein Terrorist und solche, die es erst noch werden wollen, Angehörige, die trauern. Die Eltern des Palästinensers, der mit dem geraubten Handy einer Jüdin seine Eltern anrief-sie werden um ihn trauern. Natürlich haben Palästinenser, die einfach nur ihr Leben leben wollen zu leiden weil sie mit den Terroristen in einen Topf geworfen werden. Das war zu allen Zeiten und in allen Kriegen so, und es wird in Gaza nicht anders sein, kann gar nicht anders sein.