Der Begriff "Germanen" unwissenschaftlich?

Dieses Thema im Forum "Völkerwanderung und Germanen" wurde erstellt von Kochant, 5. März 2020.

  1. Stilicho

    Stilicho Aktives Mitglied

    Einige Forscher konnten nachweisen, dass diese Rollen in Notzeiten in großen Mengen eingelagert ("gebunkert") wurden. Sie scheinen also tatsächlich zur Besänftigung der Götter gedient zu haben, obwohl sie meist unbeschriftet waren.
     
  2. Shinigami

    Shinigami Aktives Mitglied

    Ich halte es eher für eine Stätte zur Massenvernichtung von Menschen, auf Grund des Vorhandenseins des Papierrollenhalters.
    Wenn wir fernhin annehmen, dass das papier zur Informationsaufbewahrung diehnte, ist nicht unwahrscheinlich, dass auf dem danebenbefindlichen Keramik-Thron eine Amtsperson platzzunehmen hatte, die auf eben dieser Papierrolle jede einzelne Tötung zu registrieren und zu bestätigen hatte. Demnach ist anzunehmen, dass die bedauernserten Opfer in einer Schlange vor der Tür anstanden und nach einander hinein gebeten wurden. Zunächst wurden dann aller Wahrscheinlichkeit nach die Personalien auf der Papierrolle aufgenommen, dem Probanden sogleich in der Blutablauf-vorrichtung knieend die kehle durchgeschnitten, dies auf der Papierrolle vermerkt und der Kadaver durch die später verglaste Maueröffnung neben der Ablaufvorrichtung zum Abtransport für die Löwen-event-Fütterung hinausbefördert.
     
  3. Biturigos

    Biturigos Aktives Mitglied

    Dagegen spricht, das die Örtlichkeiten (im Volksmund auch "das stille Örtchen") oft durch ihre Abgeschiedenheit, ihre denztrale Lage innerhalb von Wohneinheiten, aber auch außerhalb, nicht für eine zentrale Opferpraxis sprechen.
    Publikum war eher ausgeschlossen, es scheint eher ein meditativer Ort der Ruhe und der Kontemplation zu sein.
    Für blutige Opfer fanden sich meiner Ansicht nach bisher keine Hinweise, das verwendete Papier scheint für viele Beschriftungsarten eher ungeeignet und defizitär zu sein. Ein alltagsrituelles Verhalten, eben ein Blatt täglich für die Götter herunterzuspülen, um sie z.B. wie Stilicho vermutet, zu besänftigen, halte ich für möglich.
    Für eine Art Hausaltar, eine weitverbreitete private religiöse Praxis, d`accord, dagegen spricht nichts.
     
  4. Divico

    Divico Aktives Mitglied

    Einem Forscherteam der Olympus-Mons-Universität (Mars) gelang kürzlich die Entzifferung einiger dieser Rollen. Mindestens zwei Gottheiten konnten dabei namentlich identifiziert werden: Ein nach wie vor rätselhafter 'HAKLE' und ein 'CHARMIN'. — In letzterem Fall handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Halbgott, der in älteren Schriften auch als der "CHerusker ARMIN" erwähnt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2020
  5. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Diese Namen, oft lang und pompös klingend, sind offensichtlich konstruierte Namen.
     
  6. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Wenn aber auf dem Papier doch Wünsche notiert wurden, wäre es durchaus möglich die Theorie der Papieropferung mit dem Reliquiencharakter zu vereinen:

    Die Aufgabe der Reliquien mag als besonders gottgefällig gegolten haben. Da liegt eine Bevorratung für Notzeiten nahe.

    Übrigens scheint ein Teil des Papiers aus einem Forst namens Hambacher zu stammen. Bei seiner Abholzung scheint es zu religiösen Unruhen gekommen zu sein, wie ganz ähnlich in Nähe der Fundstelle der so berühmten wie rätselhaften "TESLA"- Bronzetafel. Statt um Energiegewinnung wird es dort sowieso um geistige Energien gegangen sein. Schließlich konnten sie damals mit dem Sand noch nichts anfangen und Holz als Energieträger war schon veraltet.
     
  7. Divico

    Divico Aktives Mitglied

    Die Belege sind zugegeben schwach, aber es deutet einiges darauf hin, dass im 20. Jh. aus Sand kultische Objekte erstellt wurden, deren entschlüsselte Bezeichnung "Bild-Rohr" auf eine Verbindung zu den damaligen Gottheiten schließen lässt.
     
  8. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Ja, ich dachte gerade ausschließlich an die Energiegewinnung. Aber damit sind wir ja auch wieder beim Thema Religion.
     
  9. Divico

    Divico Aktives Mitglied

    Womit wir bei der umstrittenen Theorie wären, dass sich von der La-Tène-Zeit bis in das 21. Jh. ein keltisch (-germanischer) Karrenkult gehalten hätte. Ausgrabungen bei den antiken Orten Stuttgart, München, Ingolstadt, Boulogne-Billancourt, Turin und Modena scheinen diese lange Kontinuität zu bestätigen. Auch in Britannien hat offenbar es ähnliche Funde gegeben — besonders schöne Artefakte waren hier einer Katzengottheit gewidmet, während sowohl nördlich als auch südlich der Alpen offenbar dem Pferd die größte Verehrung zukam.
     

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