Holocaust - Wie schaffte es Hitler?

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Darling, 31. Januar 2006.

  1. Darling

    Darling Neues Mitglied

    Wie gelang es Hitler die Menschen zu solch einem Völkermord zu bewegen?
     
  2. 1) Den Menschen wurden bereits in der Schule bzw. HJ und BDM beigebracht, dass Juden nicht als Menschen anzusehen sind, sondern eher Monster,die kleine Mädchen mit blonden Haaren vergewaltigen usw.
    Das alles in einem Alter wo man sehr beeinflussbar ist, also glaubten es auch (fast) alle.

    2) Es wurden in den Kz´s hauptsächlich Menschen eingestellt, die vorher nichts waren und 100% von der NS-Ideologie überzeugt waren (Es waren übrigens auch sehr viele Frauen darunter, die zum Teil auch mehr gefürchtet waren unter den Insassen), hier im Kz waren sie nun endlich jemand mit Macht.

    Der Größte Teil vom Volk, wusste jedoch nichts von KZ´s oder was die SS in Russland machte, sie haben es zwar mitbekommen, dass plötzlich die Juden aus der Nachbarschaft weg sind usw. jedoch erzählte man ihnen dann einfach Geschichten wie, dass die Juden in neue Wohnviertel nach Polen oder Russland zB. gebracht wurden.
     
  3. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Man kann nur immer wieder betonen, dass nicht allein Hitler die Vernichtung der Juden bewirkte. Hinter ihm stand eine große Zahl Deutscher, welche Enteignung, Deklassierung, Verschleppung und Ermordung der Juden vorbereiteten und durchführten. Der Vorwurf des Holocaust trifft also nicht nur Hitler, sondern letztlich das ganze deutsche Volk: entweder durch aktive Mitwirkung, durch Wegschauen und sogar schon durch Wahl der faschistischen Nationalsozialisten. Deren Absichten konnte jeder, der es wollte, laut hören oder in einer Vielzahl von Publikationen nachlesen.

    Vorbereitet wurde der Völkermord durch Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung aus dem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. So z.B. bereits 1933 durch einen Arierparagraf, der Eingang in zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Statuten fand. Er verwehrte allen Bürgern "nicht-arischer Abstammung" die Mitgliedschaft in Verbänden und Organisationen, schloss sie aus dem Staatsdienst aus (Berufsbeamtengesetz vom 7.4.1933) und untersagte ihnen die Ausübung bestimmter Berufe wie z.B. Arzt oder Lehrer.

    Die "Nürnberger Gesetze" markierten 1936 einen weiteren Höhepunkt nationalsozialistischer Rassegesetzgebung. Der Entzug zentraler Bürgerrechte deklassierte die jüdische Bevölkerung zu minderen Staatsangehörigen, Eheschließungen und sexuelle Beziehungen zwischen Deutschen und Juden waren als "Rasseschande" verboten und wurden mit Zuchthaus bestraft. Die rechtliche Diskriminierung zog die gesellschaftliche Isolierung nach sich und bereitete den Boden für den jüdischen Völkermord vor.

    Auf Befehl Hitlers und einer Anweisung Görings vom Juli 1941 kamen am 20.1.1942 führende Vertreter der Reichsregierung und der SS zur Berliner Wannseekonferenz zusammen. Die dort beschlossenen Maßnahmen zielten auf die Vernichtung der europäischen Juden durch Massenmord: "Säuberung" von West nach Ost mittels Deportation der Juden in die besetzten Ostgebiete zum "Arbeitseinsatz" und vor allem zur "entsprechenden Behandlung", d.h. Ausrottung in eigens eingerichteten Vernichtungslagern. Die Wannseekonferenz leitete damit den größten Völkermord der Geschichte ein, dem etwa 6 Millionen Juden zum Opfer fielen.

    Im Rahmen dieser so genannten "Endlösung" errichtete die SS seit 1942 Vernichtungslager in den eroberten Ostgebieten wie z.B. Auschwitz, Sobibor, Majdanek, Treblinka, Chelmno, Belzec u.a. Hier erltten die Opfer Zwangsarbeit, Hunger, Krankheit und sadistische Quälerein und wurden schließlich durch Giftgas umgebracht.

    Es ist lange erbittert darüber gestritten worden, welchen Anteil Schuld das deutsche Volk an diesem millionenfachen Massaker trägt. Ich persönlich bin der Ansicht, dass ohne jede Frage alle unmittelbaren Helfer eine individuelle Schuld tragen. Viele mussten sich dafür vor Gericht verantworten und wurden zu langjährigen Strafen verurteilt. Viele sind aber auch straflos oder mit lächerlich geringen Strafen davongekommen.

    Darüber hinaus trägt das ganze deutsche Volk auch eine moralische Schuld, die von kommenden Generationen nicht ignoriert werden kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2006
  4. Schnitter

    Schnitter Gesperrt

    Das könnte den Tätern so passen ihre Schuld auf die kommenden Generationen(auch noch Mehrzahl) zu übertragen. Als Nachgeborener ist das für mich konsequent abzulehnen. Eine Erbschuld oder Sippenhaft gibt es bei mir nicht. Wo soll diese Schuld denn enden, oder ist sie ewig?
    Wenn man diese Linie verfolgt, dann ist seit Kain und Abel kein Mensch, von Geburt an, frei von irgendwelcher Schuld.

    Dennoch haben wir Nachgeborenen eine besondere Verplichtung des Erinnerns und des "Nie Wieder", also des Lernens aus unserer Geschichte.
    Das nehme ich auch gerne an.

    Zum Thema:
    Ja, es ist schon erschreckend zu welchem Sadismus und Grausamkeiten Menschen fähig sind, wenn man Ihnen die Möglichkeit und die Legitimation gibt. Wie schon erwähnt kann dies teilweise an der jahrelangen Propaganda und Indoktrination liegen. Doch das erklärt diese schrecklichen Vorkommnisse nur teilweise. Auch Revanchismus und Rachegefühle der "Zukurzgekommenen" oder pure Machtgeilheit können das nicht vollständig auflösen.

    Vielleicht schlummern in den Menschen einfach derart abgrundtiefe und dunkle Geister, die unter bestimmten Umständen ihrem Gefängnis entfliehen können.
     
  5. Arcimboldo

    Arcimboldo Aktives Mitglied

    Verpflichtung und Verantwortung gegenüber der Geschichte - ich denke auch daß dies der entscheidende Satz ist .
    Schuldgefühle bei den Nachgeborenen blokieren eher eine positive Auseinandersetzung mit den Gründen die zu den Grausamkeiten geführt haben, die liegen ja teils länger zurück als das 3. Reich.
    Eine individuelle Schuld an der Geschichte gibt es für uns Nachgeborene daher nicht.
     
  6. ponzelar

    ponzelar Neues Mitglied

    nach goldhagen gelang es hitler, sehr zahlreiche deutsche für die mitwirkung an der systematischen ausgrenzung, später dann ermordung der juden zu gewinnen, weil er es verstand, den bereits mehr oder weniger latenten eliminatorischen antisemitismus dieser deutschen zu aktivieren.
    jaja, das gilt bei vielen als sehr umstritten, mir scheint das aber sehr einleuchtend zu sein.
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Diese Erklärung ist zu einfach. Sie dient wohl auch eher der Gewissensberuhigung, als der historischen Wahrheitsfindung. Der Massenmord war erst einmal eine Sache, die sich in mehreren Stationen entwickelt hat, bevor sie in den Vernichtungslagern industrielle Formen annahm. Die daran beteiligten waren nicht grundsätzlich Nazis, oder mit der Naziideologie aufgewachsen, oder von ihr indoktrineirt; die Täter haben eher den Großteil ihrer Jugend vor dem Beginn des Dritten Reiches verlebt. Auch ist es nicht so, dass die Täter irgendwelche psychischen oder psychosozialen Defekte hatten - diese Erklärung wäre zwar sehr befriedigend, muss aber zurückgewiesen werden. (Lektürempfehlungen: Brwoning, Ganz normale Männer; Welzer, Täter).
    Und nicht wenige der Täter waren hochgebildete Männer: Ärzte, Juristen, Musiker...

    Dies ist schlicht naiver Quatsch!

    Es steht weiterhin die Frage im Raum, wieso sich so viele Personen am ns Völkermord beteiligt haben. Einen Erkärungsansatz liefert das Milgram-Experiment: http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment
     
  8. Schnitter

    Schnitter Gesperrt

    Mir scheint das absurd zu sein, aber ich bin sehr an deiner einleuchtenden Argumentation interessiert.
     
  9. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Die Erklärungsmuster können mich alle nicht so richtig überzeugen.
    Das mag alles auch beigetragen haben.
    Aber .... bringt man deshalb ein paar Millionen Menschen um?

    Man muss aber noch ein paar andere Fakten beachten:
    Die "Sühnemilliarde" hat im November 1938 den Staatsbankrott des DR abgewendet!
    Wenn man dann die Thesen von Götz Aly z. B. "Hitlers Volksstaat" berücksichtigt. Oder die Untersuchungen Aly´s zum Holocaust in Ungarn, auch das den US-Amerikanern angebotene "Geschäft" Juden gegen LKw´s,
    beginnt sich das Bild zu runden.

    Die "verwerteten" jüdischen Vermögen deckten einen erheblichen Anteil der deutschen Kriegskosten! Bis zum Schluß des Krieges hat eigentlich kein Deutscher gehungert. Auch bei Konsumgütern gab es wenig Einschränkungen. Die ganz große Masse der damals lebenden Deutschen kannte das von 14-18 ganz anders. Was ganz erheblich zur Unterstützung der Nazis durch die Deutschen fast bis zum bitteren Ende beitrug.

    Dafür mussten die Juden sterben!

    Grüße Repo
     
  10. Arne

    Arne Premiummitglied

    Das ist wohl so...leider. Ich erinnere mich an die Berichte zu Vorgängen während des Yugoslawien-Bürgerkrieges. Was da in den Kriegsgefangenenlagern ablief, erinnerte fatal an die KZ´s. Sadistische Folterungen waren an der Tagesordnung und Männer wurden z.B. gezwungen ihren Mithäftlingen die Genitalien abzubeissen. :S

    Wohlgemerkt, das geschah nicht irgendwo im Urwald bei Kopfjägern, sondern in einem europäischen Land mit christlicher, bzw. islamischer Prägung während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Seitdem traue ich den Menschen so gut wie alles zu, wenn sie "losgelassen" werden.

    Interessant. Besonders nachvollziehbar erscheinen mir die Ergebnisvariationen bei Abwesenheit einer Kontrollperson und bei Nichtkontakt zur bestraften Person zu sein.
    Wenn man die Zielperson der Grausamkeit nicht sieht, oder auch nur nicht als Mensch sieht, ist man zu größeren Grausamkeiten bereit, weil man die Folgen der Taten weniger "erlebt" und sie schwerer auf die eigene Gefühlswelt übertragen kann. Hintergrund hier: die vorherige lange Beeinflussung der deutschen Jugend während der NS-Zeit dahingehend, daß Juden halt keine Menschen, sondern nur Ungeziefer mit menschlichem Aussehen sind. Ich komme mal wieder auf mein Thema, die antisemitischen Kinderbücher, zurück...;)
     
  11. Arne

    Arne Premiummitglied

    Hmm, ich denke mit dem Ansatz, daß die Juden nur sterben mußten um an ihr Vermögen zu kommen, greifst du zu kurz.:grübel:
     
  12. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Mit "nur" bestimmt. Aber das ist ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, zum Rassenhass dazu.
    Die persönliche Grausamkeit, das gibt einfach keine Millionen.

    Es musste eine Riesen-Logistik aufgebaut werden, in Zeiten in denen das kämpfende Heer vorhandene und dringend benötigte Munition nicht bekam, weil die Transport-Möglichkeiten erschöpft waren.

    Warum haben die besetzten Länder mit Ausnahme von Italien und Dänemark "ihre" Juden treu und brav abgeliefert?

    Das Zusammenwirken der o.g. Erklärungsmuster UND Aly´s Thesen gibt für mich erstmals eine einigermaßen schlüssige Erklärung.

    Grüße Repo
     
  13. Pope

    Pope Neues Mitglied

    Hatten die besetzten Länder eine Wahl??
     
  14. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Dachte ich früher auch.

    Ich empfehle zur Lektüre:
    Christian Gerlach, Götz Aly "Das letzte Kapitel. Die Ermordung der ungarischen Juden"
    Außerdem natürlich: Götz Aly "Hitlers Volksstaat", (gibts für wenig Geld bei der Bundeszentrale.)

    Das sind Punkte die zum zweifellos vorhandenen Rassenhass dazukommen, und erst damit ergibt sich für mich ein insgesamt schlüssiges Bild.

    Grüße Repo
     
  15. Pope

    Pope Neues Mitglied

    Und wenn sie eine Wahl hatten, könntest Du die finanziellen Beweggründe hinter der Auslieferung kurz zusammenfassen? Wer hat sich denn da bereichert?
     
  16. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

  17. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

  18. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Ein interessantes Erklärungsmuster bietet der Psychoanalytiker Rudolph M. Loewenstein, der untersucht hat, wie Feindbild und Aggressionslenkung beim deutschen Antisemitismus zusammenhängen:

    "Die wahnähnlichen Überzeugungen der Antisemiten reflektierten die Furcht und die deutlichen Hassregungen gegenüber den Juden. "Der Jude" galt im Mittelalter als Hexer, Zauberer, Mörder, Kannibale und Feind der Menschheit. Er wird schließlich nicht mehr als menschliches Wesen angesehen ... Jetzt klagt man sie an, sie nähmen den armen "Ariern" die Substanz, zerre sie in Kriege hinein, die vorher von Juden vom Zaum gebrochen worden seien, und sie seien die Anstifter teuflischer Verschwörungen zur Zerstörung und Versklavung der "arischen" Welt ...
    Aggressionskräfte einer Gruppe wachsen bekanntlich in Zeiten von Not, Unheil, von Zwietracht und Gefahr. Die Juden sind aus vielen Anlässen oft Zielscheiben und Opfer dieser Aggressionen geworden, die sich dann in einem systematischen und allgemeinen Antisemitismus organisiert haben ... Der Antisemitismus verdankt seine besondere Stoßkraft der Verschiebung der Aggressionskräfte, die bei den Massen durch reale soziale Probleme freigesetzt werden ...
    Nun boten sich die Juden, eine schwache Minderheit, der man eine "finstere und furchtbare Macht" zuschrieb, den Naziführern als der gesuchte Prügelknabe an. Auf sie lenkten sie nun die im Herzen der Nation freigesetzten Aggressionskräfte und besänftigten dadurch die gewaltigen Konflikte, die das deutsche Volk zerspalteten. Das Manöver war simpel und hatte doppelten Effekt: Die Juden wurden für die Niederlage [im Ersten Weltkrieg] verantwortlich. Die Naziführer schrieben ihnen die Nöte der Nachkriegszeit zu und übertrugen auf sie die den Deutschen eigenen Schwächen. Der Deutsche war niemals im Unrecht, dem jüdischen Einfluss war alles zu verdanken. Hervor trat das deutsche Volk – der Schande, der Verantwortungen und der Gewissensbisse ledig."
    (R. M. Loewenstein, Psychoanalyse des Antisemitismus, Frankfurt/M. 1967, S. 39, 45 f., 50 f.)

    Sichtbar ist bei diesem Beitrag der Mechanismus der Aggressionsverschiebung, zugleich wird deutlich, dass der Antisemitismus für bestimmte Gruppen auch als "Herrschaftstechnik" dienen konnte..

    Man muss hier nochmals betonen, dass sich die Menschen und Institutionen des nationalsozialistischen Staates im allgemeinen ohne Protest oder auch nur den Versuch einer Verweigerung in die Vernichtungsmaschinerie einspannen ließen: Juristen entwarfen die Erlasse und Verwaltungsvorschriften, die Reichsbahn stellte Züge bereit, Industriefirmen lieferten das Giftgas, die SS schickte das Mordpersonal. Kaum jemand fühlte sich mit der Gesamtverantwortung für die Verbrechen belastet.

    Zwar erhoben da und dort Wehrmachtsbefehlshaber oder Fabrikdirektoren Proteste, als ihnen die jüdischen Arbeiter entzogen wurden, aber die SS wies solche Proteste mit dem Hinweis zurück, dass es um "höhere" Aufgaben gehe: die Errichtung der Herrschaft der nationalsozialistischen Herrenmenschen.

    Ein Großteil der nicht unmittelbar beteiligten Schreibtischtäter argumentierte wie Adolf Eichmann, Leiter des Judenreferats im Reichssicherheitshauptamt, der die Judentransporte in die Vernichtungslager organisiert hatte. Eichmann betonte 1961 vor dem Gerichtshof in Jerusalem, dass er lediglich seine Pflicht als Beamter getan hätte und den Weisungen seiner Vorgesetzten gefolgt sei. Er lehnte – wie tausende andere Schreibtischtäter – jede Verantwortung ab und ließ keinerlei Schuldbewusstsein erkennen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2006
  19. Pope

    Pope Neues Mitglied

    Danke für den ausführlichen Text.

    Die Leugnung der persönlichen Schuld ist ja auch so ein Phänomen des 3. Reiches. In Verbindung mit dem Milgram-Experiment könnte man ja fast meinen, dass kaum einer von uns anders reagiert hätte, dass die Vollstreckung des Holocaust - einmal angeschoben - sozusagen zum systemimmanenter Selbstläufer wurde. Erstmal ideologisch vorbereitet und hochgradig diszipliniert, fehlt dann nur noch die Anweisung von Oben, und aus nahezu jedem Menschen wird ein Massenmörder ohne Schuldgefühl.:grübel:
     
  20. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Kpl. aus dem Gedächtnis.

    Laut /Gerlach/Aly muss das wie folgt abgelaufen sein:
    Den Staaten wurden immense Besatzungskosten auferlegt, etwa die Hälfte des letzten Bruttosozialprodukts vor der Besetzung, die hatten die größte Mühe das aufzubringen, deshalb wurde ihnen dann das Vermögen "ihrer" Juden als Finanzierungsinstrument aufgezeigt.
    Die "Beseitigung" der dann Nutz- weil Vermögenslosen Juden wurde für eine "Pauschale-Kostenerstattung" von 500 RM je "Stück" von den Nazis auch noch übernommen.

    Das ist natürlich sehr oberflächllich, wens interessiert bitte ich bei Gerlach/Aly selbst nachzulesen.

    Grüße Repo
     

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