Spielfilme angesiedelt im 17.Jhd.

Dieses Thema im Forum "Dokumentarfilme/Spielfilme" wurde erstellt von Brissotin, 21. Februar 2007.

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Welcher Film zum Thema ist am gelungensten?

  1. Piraten (1986)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  2. Stage Beauty (2004)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  3. Die Allee des Königs (1995)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  4. Das Mädchen mit den Perlenohringen (2003)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  5. Die vier Halunken der Königin (1974) (Dreiteiler)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  6. Moliére (1978)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  7. Vatel (2000)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  8. Cyrano de Bergerac (1990)

    5 Stimme(n)
    10,4%
  9. Zeit der Sinnlichkeit - Restoration (1995)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  10. Der Kontrakt des Zeichners (1982)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  11. The Libertine (2004)

    3 Stimme(n)
    6,3%
  12. Der König tanzt (2000)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  13. Der Mann mit der eisernen Maske (1998)

    5 Stimme(n)
    10,4%
  14. Marquise - Die Rolle ihres Lebens (1997)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  15. Der Schlangenkuss (1997)

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    1. Ja. Infanterie auf Pferden eben. Auch in Polen. Einen Säbel hatten die alle und verkürzte/leichte Musketen (Arkebusen).
    Die normale Reiterei der Saporoger Kosaken waren de facto auch Dragoner. Die Kosaken damals waren eher für ihre ausgezeichnete Infanterie bekannt. Die Reiterei war eher....naja. Deshalb uA ja auch das Bündnis mit den Krimtataren.

    2. Ne ich glaube da gab es schon mehr Straßen :D
     
    1 Person gefällt das.
  2. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    "Mit Feuer und Schwert" (1999)

    "Mit Feuer und Schwert"/"Ogniem i mieczem" 1999 (Jerzy Hoffmann)

    Jan Skrzetuski (Michał Żebrowski) ist ein polnischer Adliger in den Diensten des Fürsten Jeremi (Andrzey Seweryn). Nachdem er sich mit der jungen Adligen Helena (Izabella Scorupco) verlobt hatte, um welche bereits ihr Verwandter, der Kosakenanführer Bohun (Aleksander Domogarow) angehalten hatte, begibt sich Jan als Gesandter des Fürsten zu den Kosaken. Diese planen unter ihrem obersten Hetman Chmelnyzkyj (Bohdan Stupka) einen großen Aufstand, da sie mit der polnischen Herrschaft unzufrieden sind. Jan wird ihr Gefangener, aber von Bohdan Chmelnyzkyj nicht getötet, auch weil er in Jans Schuld steht. Jan muss mitansehen wie die Kosaken zusammen mit den Tartaren von Tuhaj Bej (Daniel Olbrychski)über die Polen in der Schlacht bei Schowti Wody siegen. Daraufhin freigelassen erfährt Jan davon, dass Bohun die Familie seiner Verlobten niedergemetzelt und diese nach einer Verfolgungsjagd gefangen hatte. Der Krieg zieht sich dahin und Jeremis Unnachgiebigkeit scheint die Polen an den Rand der Katastrophe zu führen. Ein großes Heer der Osmanen und Kosaken unter Khan İslâm Giray (Adam Ferency) und Chmelnyzkyj belagern schließlich Jeremi und seine Getreuen in einer Stadt. Jan gelingt es durch die Linien zu schlüpfen und er alarmiert den polnischen König, Johann II. Kasimir (Marek Kondrat). Jeremi wird gerettet und Jan findet Helena wieder, welche ehedem von Jans Knappen Rzędzian (Wojciech Karol Malajkat)befreit und danach vor Tartaren bewahrt worden war. Jurko Bohun wird als Gefangener von Jeremi an Jan und seine Gattin Helena ausgeliefert. Trotz seiner Taten schenken beide ihm die Freiheit. Am Ende wird ein Ausblick auf den Fotgang des Krieges nach 1649 gewährt.

    Zu den Kostümen kann ich nicht viel sagen, weil ich keine Ahnung von polnischer, kosakischer oder gar tartarischer Kleidung habe. Ganz selten sieht man auch Soldaten oder eben den König in westlicher Tracht, was ganz schön ausschaut. Was mir sehr gut gefiel, das waren die Frisuren, die jeweils zu den Charakteren passen. Man hat sich offensichtlich an zeitgenössischen und anderen Gemälden orientiert, v.a. was die bedeutenden historischen Figuren wie den Polenkönig oder Fürst Jeremi anbelangt. Als Einziges fand ich die Schminke von Helena total unpassend. Da blitzten mal die 1990er durch.
    Die Handlung nimmt es nicht so 100% genau mit den historischen Ereignissen. Überhaupt scheint es ein Spagat zwischen Historie, Romanvorlage von Nobelpreisträger Sienkiewicz und filmischer Machbarkeit binnen 175 Minuten.
    Was mir sehr gut gefiel war die Unterhaltung. Die teilweise sehr derben Witze können auch schonmal mitten im Schlachtgetümmel vorkommen. Aber das entspricht nunmal der polnischen Literatur. Ebenso wie in "Potop" (1974) spritzt reichlich das Blut und der Film ist sicher nichts für Zartbesaitete.
    Auch macht er es dem Zuseher nicht eben leicht, dass er auf eine Seite gezogen wird. Natürlich hat Jan für sich, dass seine Gefährten überwiegend ungemein launige Charaktere sind. Auf der anderen Seite ist aber auch Chmelnyzkyj und seine Ziele nachvollziehbar. Die Polen stehen den Kosaken an Grausamkeit an nichts nach und Fürst Jeremi wird nicht extra sympathisch porträtiert, um den Helden besser aussehen zu lassen. Nein, Jeremi ist ein grausamer Herrscher, der Gesandte pfählen lässt und die Zivilbevölkerung massakriert, Dörfer verbrennt und durchaus seine Grausamkeit auch vorgehalten bekommt.
    Es ist schön, dass man nicht eine Sichtweise vorgekaut bekommt. Aber noch mehr gefiel mir, wenn bspw. solche Details vorkamen wie die wirklichen Nöte der kleinen Adligen in Polen für welche dann Rzędzian steht, der einmal vom Streit seiner Familie mit einer anderen wegen eines Apfelbaums erzählt. Hier kriegt man ebenso wie in den Sauf- und Fressgelagen so etwas wie ein Feeling vom Zeitgeist des 17. Jahrhunderts in Polen.

    Ich würde den Film genauso wie Legat jedem Geschichtsinteressierten empfehlen, v.a. aber weil er ungemein unterhaltsam ist. 8 von 10 blutigen Säbeln unter Vorbehalt, weil ich mich mit poln. Kleidung, Rüstung etc. nicht wirklich auskenne.
     
  3. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Mal noch ne Frage: Warum müssen eigentlich wie auch wieder bei "Mit Feuer und Schwert" immer diese ganzen Eplosionen auf dem Schlachtfeld sein? Das schaut immer so aus, als ob die Kanonen als eine Art Flammenwerfer fungieren. Die Kugeln schlagen ein und dann gibt es eine Explosion und alles brennt. Was soll denn das darstellen? Bei der Belagerung am Ende haben auch die Polen mit Kanonenkugeln immer wieder die Belagerungsgeräte der Kosaken in Brand gesteckt. Dabei konnte man nicht sehen, dass die Kugeln (wie im Roman "Lieutenant Hornblower") glühend gemacht worden wären und selbst wenn, hätte es ja auch doch keine Explosion gegeben.
     
  4. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Treffende Rezension :)

    Zu den Kanonen: Es wird vom Zuschauer halt erwartet. Eine Kanonenkugel schlägt ein, also hat das gefälligst eine Explosion mit Feuer und Rauch zu geben.
    Genau wie Lensflare. Moderne Kameras haben das nicht, trotzdem wird so was öfter nachträglich mit dem Computer eingefügt.
     
  5. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Beim "Patriot" wurde immerhin drauf verzichtet, wenn ich auch "Mit Feuer und Schwert" um Längen besser finde. :friends:
     
  6. Rurik

    Rurik Aktives Mitglied

    Ich kann mich an einen bulgarischen Film erinnern, dessen Namen ich leider vergessen habe, in welchem die Janitscharen beim Angriff eine Flussfurt durchquerten, wobei die durch Kanonenkugeln geschlagenen Wassersäulen zwischen ihnen aufstiegen. War recht realistisch.
     
  7. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Das war bestimmt "Mihai Viteazul" (Michael der Tapfere).

    Noch eine Anmerkung zu "Mit Feuer und Schwert": Im Film wurde auf die große Enschlacht, die im Buch vorkommt (ich vermute mal Beresteczko, die größte Landschlacht des 17. Jahrhunderts) verzichtet um die Ukrainer nicht zu verärgern.
    Mehr dazu unter "Kritik" im Wikipediaartikel zum Film:
    Mit Feuer und Schwert (Film) ? Wikipedia
     
  8. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Das Kernstück aller drei Teile scheint ja eine Belagerung zu sein. Vielleicht passt das einfach besser ins Konzept, zeigt es doch überdeutlich: Hier der (Vaterlands-)Verteidiger - da der Angreifer. Verstehst Du, was ich meine?

    Schon in "Potop" fällt ja auch auf, dass man auf die sowjetische Seite Rücksicht nehmen musste. Dass Polen so leicht von dem "kleinen" Schweden bedroht werden konnte, ist ja nur vor dem Hintergrund der russisch-polnischen Rivalität verständlich, weil damals die Russen zusehends die polnischen Probleme mit den Kosaken auszunutzen verstanden, um den in den 1610ern verlorenen Boden zurück zu erobern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2014
  9. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Ja Helena steht quasi für Polen und Skrzetuski für das polnische Volk. Skrzetuski verliert seine große Liebe (im Roman hält er sie zeitweise sogar für tot), dennoch dient er weiterhin seinem Heimatland wie es die Pflicht gebietet und zum Schluss sind sie doch wieder vereint.

    Ja der Chmelnyzkyj -Aufstand war quasi der Startschuss für den Untergang von Polen-Litauen. Dann kamen die Moskowiter im Bündnis mit den aufständischen Kosaken und schließlich auch noch die Schweden. Zum Schluss war Polen-Litauen zwar siegreich aber zu einem ungeheuren Preis. Das Land hatte ca 1/3 seiner Bevölkerung verloren und unzählige Schätze, Kunstwerke, Literatur, etc haben die Schweden verschleppt. Gebietsverluste an die Schweden (Livland) und Brandenburg (Preußen) sowie das neu entstandene Hetmanat der Kosaken kamen auch noch hinzu.
     
  10. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    "Potop"/"Sintflut" (1974)

    "Potop" (Jerzy Hoffman) 1974

    Das erste Drittel des geradezu epischen 315 Minuten langen Films hat erstmal garnichts mit der sogenannten Sintflut zu tun. Andrzej Kmicic (Daniel Olbrychski) begibt sich zu der bedeutenden Landadligen Aleksandra Billewicz, genannt Oleńka, (Małgorzata Braunek), die ihm durch eine testamentarische Verfügung als seine Braut zusteht. Nachdem sich die beiden ein wenig näher gekommen sind, wird alles von Kmicics Mission, die Region zu befrieden, und auch durch die Frevel seiner ruchlosen Offiziere überschattet. Als diese Offiziere im Streit mit ortsansässigen Adligen erschlagen werden, schwört sich Kmicic Rache und lässt ein Dorf niederbrennen. Statt die Bevölkerung damit einzuschüchtern wird er aber selber zum Gejagten, da seine Männer von den Einwohnern getötet werden. Kmicic flieht daraufhin zu Oleńka, die ihn nun allerdings verabscheut. Zwar versteckt sie ihn vor ihren Nachbarn, die ihn töten wollen. Aber sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Kmicic sieht daher kein anderes Mittel als Oleńka zu entführen, worauf er von Oberst Michał Wołodyjowski (Tadeusz Łomnicki) zu einem Zweikampf gestellt wird. Hier zeigt sich schon, dass Michał einer der besten Säbelfechter Polens ist. Schwer verwundet unterliegt Kmicic dem wackeren Oberst. Dieser vergibt ihm, wenn sich Kmicic dem Fürsthetman Janusz Radziwiłł (Władysław Hańcza) unterstellt, um gegen die wahren Feinde Polens zu kämpfen.
    Kmicic schwört Janusz Radziwiłł einen Treueeid auf das Kreuz. Doch bald sieht er sich in einer Zwickmühle, als die Schweden einmarschieren. Denn nun zeigt Janusz Radziwiłł sein wahres Gesicht, als er zum Schwedenkönig überläuft. So muss auch Kmicic wegen seines Eides ein Verräter an seinem eigenen König und an seinen Freunden um Oberst Wołodyjowski werden. Immerhin gelingt es ihm diese vor der Flucht zu bewahren. Um sich Kmicics Treue zu bewahren, holt sich der Fürsthetman von Litauen Kmicics Geliebte an den Hof, wo sie zusehends in die Fänge von Bogusław Radziwiłł (Leszek Teleszyński) gerät, der in eine Art Obsession zu ihr verfällt. Als Kmicic endlich die ganze Wahrheit über die Radziwiłłs einzusehen vermeint, beschließt er die Seiten zu wechseln. Ein Versuch Bogusław zu entführen und dem polnischen König auszuliefern misslingt zwar, aber dafür kann sich Kmicic nach Jasna Góradurchschlagen, wo er die Eroberung des Klosters durch die Schweden maßgeblich selbst verhindern kann, weil er ein großes Belagerungsgeschütz zerstört.
    Dennoch gilt er noch immer vor allem als ein rücksichtsloser Offizier und Gefolgsmann des Janusz Radziwiłł. Kmicic kommt an den Hof des polnischen Königs (Piotr Pawłowski), dem er auf dessen Rückkehr aus dem Exil in Schlesien irgendwo auf der Straße das Leben rettet. Ein weiteres Mal ist Kmicic dem Tode nahe, erholt sich aber, um am Krieg gegen die Schweden teilzunehmen. Während der von den Konföderierten bedrängte Janusz Radziwiłł unterdes gestorben ist, sieht es auch für König Karl Gustav von Schweden (Leon Stanisław Niemczyk) zusehends düsterer aus. Er muss sich vor den Polen zurückziehen. In einer Schlacht unterliegen die Schweden, die hierbei von Bogusław Radziwiłł angeführt werden, einem polnischen Heer. Bogusław Radziwiłł wird von Kmicic gefangen genommen und verspricht ihm, die Wahrheit über Kmicic verlauten zu lassen, wenn der Oberst ihn nur am Leben lässt. Kmicic nimmt weiterhin am Krieg gegen die Schweden teil, wird wieder schwer verwundet und trifft zufällig Oleńka. Sie war unterdessen aus Bogusław Radziwiłłs Schloss entkommen und auf ihr Gut zurückgekehrt. Am Schluss, 1658, wird bekannt gemacht, was Kmicics wahre Verdienste sind und ihm wird nicht nur von Oleńka, sondern auch von ihren ehemals gegen Kmicic so erzürnten Nachbarn verziehen.

    Was hier ins Auge sticht, ist der gewaltige Aufwand an Statisten, Pferden, Kutschen, Kanonen und so weiter. Bei der Ausstattung wurde ein enormer Aufwand betrieben und teilweise ist es erstaunlich wie tief man das Bild der Truppen beider Seiten durchdachte. Beispielsweise sieht man in den Massenszenen, als erstmals die schwedischen Truppen gezeigt werden, dass die Soldaten überwiegend recht alt und erfahren aussehen - offensichtlich sollen es Veteranen aus dem Dreißigjährigen Krieg sein. Beeindruckend auch die Massen an Kanonen, die anders als in vielen Filmen, dann auch von bis zu 6 Pferden gezogen werden wie es für die schwereren Geschütze der Zeit auch korrekt ist, aber viel zu selten in Filmen vorkommt. Bei den Polen sieht man auch alle möglichen Facetten an Truppen: ein wenig Fußvolk, die charakteristischen Hussaria, aber auch die Pancerni mit ihren Kettenhemden, Mizurka, Schilden etc.. Kmicic ist in weiten Teilen des Films ein Oberst der Pancerni. Er kommandiert aber auch gegen Ende Tataren, die dem polnischen König von ihrem Khan unterstellt wurden. Bei den Schweden hat man sich oftmals viel Mühe mit den Bärten und der Haartracht der Soldaten gemacht. Nur König Karl Gustav hätte ruhig ein bisschen pfundiger sein dürfen. ;) Ansonsten hat man sich ja wie auch in "Mit Feuer und Schwert" recht stark an den Gemälden orientiert.
    Auffällig ist hier wieder, dass von Russen beispielsweise keine Rede ist. Die entscheidende Niederlage der Polen in der Schlacht bei Warschau im Juni 1656 wird garnicht erwähnt. Auch die Rolle des Seitenwechsels der Brandenburger nach dieser Schlacht im Vertrag von Wehlau auf die polnische Seite fehlt. Wahrscheinlich hätte das nicht ins Konzept gepasst, weil ja der Tod von Janusz Radziwiłł (1655) und die erfolgreiche Behauptung von Jasna Góraan der Jahreswende 1655/56 zu Wendepunkten im Krieg stilisiert werden.
    Mich überraschte bei der Akribie der militärischen Ausstattung der beiden Parteien, dass die Tataren nicht eher in ihrer damaligen Kampfweise dargestellt wurden, die ja sehr gut überliefert ist. Dass sie einmal auf der Flucht mit ihren Bögen zurück schießen, ist dann schon alles.
    Sehr spannend fand ich an sich die Handlung, vor allem weil der Konflikt immer wieder in Kmicic selbst stattfand. Die Rolle seines Mentors, des Fürsthetmans, war bis zuletzt undurchsichtig. Kmicic wird in dem Film letztlich erwachsen, auch wenn er bereits am Anfang Obrist ist. Aber er hing ab Beginn auch immer stark von seinen Freunden ab bzw. ließ sich rasch von einer Vaterfigur, egal ob der ältere Radziwiłł oder Wołodyjowski leiten.
    Meine beiden Hauptmankos, weshalb ich dem Film trotz der deutlich komplexeren und spannenderen Handlung als "Mit Feuer und Schwert" nicht genauso gute Noten geben würde, sind teilweise die Kostüme. Wenn man westliche Kleidung sieht, sehen die Hemdskrägen einfach oftmals wie Omas Häkeldecke und nicht wie ein Spitzenkragen des 17.Jh. aus. Die westlichen Damenkleider am Hof der Radziwiłł waren einfach nur gruselig. Da trug ja offenbar keine eine Schnürbrust und diese Schnitte sahen auch eher karnevalesk aus. Seltsam auch immer diese Frisuren von der Oleńka, teilweise mit offenen Haaren - da hat man sich in "Mit Feuer und Schwert" mehr Mühe gegeben. Die Schminke der weiblichen Hauptrolle wirkte ungefähr genauso wie in dem Film von 1999.
    Die besten Szenen waren für mich in den Holzgebäuden, auf dem Gutshof von Oleńka genauso wie dann einmal im Wald.
    Die Nebenrollen schienen mir irgendwie mehr geschauspielert zu haben als die übrigen.

    Ein trotz der paar weniger tollen Aspekte beeindruckender Film, den man nicht nur als "Fan" des 17. Jahrhunderts mal gesehen haben sollte, allein schon wegen dem Aufwand, der da betrieben wurde.
    7 von 10 Säbeln. :yes:

    PS: Ich fand es schade, dass anders als im Roman Jan Skrzetuski garnicht auftrat. Hätte es doch spannend gefunden, wie er in "Potop" von der Rolle her angelegt gewesen wäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2014
  11. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Schöne Rezension.
    Jan Skrzetuski tauchte kurz zusammen mit Helena am Hofe von Janusz Radziwiłł auf, wenn ich mich recht erinnere.
    Und ja die Russen werden gar nicht erwähnt. Dass diese halb Litauen erobert hatten war eigentlich der Grund, weshalb sich Janusz Radziwiłł den Schweden zuwand.
     
  12. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    1.
    Aha. Ich hatte den halt auch nicht auf den polnischen Besetzungslisten gefunden.
    2.
    War damals scheinbar politisch nicht drin, weil großer Bruder. Wobei man auch in "Mit Feuer und Schwert" nur einmal bei den Verhandlungen zwischen Kosaken und der Abordnung der Adelsrepublik ganz kurz ein paar Männer mit typisch russischen Kopfbedeckungen mit am Tisch sieht, die dann aber auch keine Sprechrollen haben. Ich nehme mal an, das sollte andeuten, dass die Kosaken damals auch schon mit den Moskowitern paktierten. Das waren halt diese hohen Pelzmützen wie man sie von russischen Bojaren her kennt.

    Was bei der Beschäftigung mit der Zeit auffällt, ist eben, dass damals quasi alle Reiche, die an den Kriegen beteiligt waren, sehr stark ständisch geprägt waren. In Schweden musste der König immer wieder die Zustimmung seines Reichstages erwirken. In Polen war der König mehr oder minder die Marionette des Sejm, was in "Mit Feuer und Schwert" in den Besprechungen zwischen Magnaten und Fürst Jeremi auch sehr deutlich gemacht wird. Es gab da praktisch nicht DEN starken Mann und wenn, dann war das oftmals eben nicht der König, sondern einer der Magnaten. Die Kosaken werden in "Mit Feuer und Schwert" als recht egalitärer Verein geschildert, wo selbst ein Anführer wie Chmelnyzkyj nicht sicher sein konnte, ob er nicht einfach mal der Wut seiner Parteigänger zum Opfer fiel. Die Russen kommen ja in den Verfilmungen der Triologie nicht vor - aber dort hatten auch die Bojaren eine große Macht neben dem Zaren, auch wenn diesem vom Volk anders als in Polen und Schweden eine größere Unterwürfigkeit zuteil wurde. Einzig die Osmanen werden oft als zentralistisch gesteuert von einem mächtigen Herrscher präsentiert - gleichwohl in den Filmen oftmals als ein gewalttätiger ruchloser Tyrann porträtiert. Im Vergleich dazu ist die zeitgenössische Macht des Kaisers im Reich garnicht so arg unbedeutend gewesen.

    Den Aspekt der Mitschuld Polens bzw. genauer des polnischen Königs am Krieg mit Schweden hat man allerdings recht oberflächlich in "Potop" ausgespart. Andererseits scheinen ja auch Thronfolgeansprüche fußend auf einer Erbfolge in einer ständisch geprägten Welt ein bisschen absurd.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2014
  13. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Ja das finde ich auch etwas seltsam. Einerseits wird da ein König gewählt, andererseits hat ein Verwandter von ihm eher Anrecht auf den Thron als jemand anderes.

    Die Typen in Kiew mit den hohen Pelzmützen sollten wohl orthodoxe Priester darstellen und keine Russen. Oder es waren halt doch Russen, denn immerhin hat sich Chmelnyzkyj dem russischen Zaren später mehr oder minder unterworfen, als es im Krieg gegen Polen nicht mehr so rosig aussah.
     
  14. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    An Priester hatte ich auch kurzzeitig gedacht, aber die sind normalerweise in den Filmen expliziter als solche gekennzeichnet (geistliches Gewand, große Kreuze oder sowas) und ansonsten sieht man ja auch nie welche in der Runde der Kosakenatamane.

    Karl Gustav ist ja letztlich über die Hintertür (Christine, bzw. die angekündigte Vermählung mit ihr) König geworden. In der Regel werden die schwedischen Könige nicht gewählt. Von daher müsste rein rechtlich Johann Kasimir dem schwedischen Thron näher stehen. Was natürlich auch für Johann Kasimir spannender gewesen wäre, wäre der Aspekt gewesen, dass er zumindest mit dem schwedischen Thron einen erhalten hätte, den er auf seine Nachfolger hätte vererben können.

    Dieses politische Hin und Her* ist sicher aber selbst in 315 Minuten einfach nicht vermittelbar.
    Oftmals sind es ja sogar ein und die selben Personen, die 2-3 mal die Seiten wechseln. Selbst der als Polenhasser in "Mit Feuer und Schwert" geschilderte Ivan/Jurko Bohun war historisch auch nachdem er sich gegen die erneuerte Allianz der Kosaken mit den Polen gewendet hatte später unter den Polen in den Krieg gegen die Russen gezogen... :S
    Schön wenn wenigstens die Polen in dem Durcheinander durchsehen. Andererseits bildet das auch bloß ein Spiegelbild der dauernd wechselnden Allianzen wie sie im HRR im Dreißigjährigen Krieg stattfanden.

    * 1) der Brandenburger als Vasall Johann Kasimirs bis Anfang 1656, dann Verbündeter der Schweden, dann wieder 1657 auf polnischer Seite gegen Schweden
    2) Krimkhanat auf der Seite der Russen und Kosaken gegen Polen und dann ab 1654 wieder auf der Seite der Polen...
    ...
     
  15. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Andererseits ist es ja auch nicht einfach für das Drehbuch eine Handlung vor dem Hintergrund des Niederganges eines Imperiums, das sich von Smolensk bis Krakau, von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckte zu vermitteln, wo Polen-Litauen auch nicht als so großer Verlierer aussehen durfte. Erstaunlich fand ich eigentlich, dass auch zu Zeit des Warschauer Paktes nicht einfach der König Jan Kazimierz Waza zum Hauptschuldigen am Debakel hingestellt wurde. Immerhin hätte es ein paar Vorlagen gegeben und er war doch sogesehen auch mehr Schwede als Pole, war bei der Schlacht bei Warschau dabei und obendrein König. Hm, aber wahrscheinlich ging das nicht, weil der Roman auf eine gewisses Maß an Königstreue angelegt war. :grübel: Mir schien es so, dass sich Kmicic beispielsweise just in dem Moment gegen die Radziwiłł entschied, als einer von ihnen ihm darlegte, dass ihm als Magnaten an Polen am wenigsten gefiel, dass theoretisch jeder bis hin zum niedersten Adligen - also auch bis hin zu Kmicic selbst (!) - König werden konnte und damit hierachisch einem altehrwürdigen Radziwiłł was zu sagen hätte. Dieser eigentümliche Stolz der "Habenichts"-Adligen, die ja auch in "Mit Feuer und Schwert" bisweilen wirklich nicht mehr als die Kleider auf dem Leib und ihre Waffen besitzen, scheint mir ganz wichtig für das Verständnis der Handlung. Egal ob Kmicic, Skrzetuski oder Wołodyjowski - bei allen von ihnen beruht ihr ganzer Ruf einzig auf ihre Tapferkeit, Loyalität und Kampferfahrung. Dem gegenüber zählen der Reichtum und der schöne Titel der mächtigen Magnaten recht wenig.
     
  16. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Ja der Sarmatismus damals halt. JEDER Adelige konnte König werden, oder sein Veto einlegen um eine Entscheidung des Sejm nichtig zu machen.
     
  17. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Stimmt. :) Dem historischen Aspekt wird Rechnung getragen. Dass der Fürsthetman Radziwiłł aber Calvinist war bspw. nicht. Hätte vielleicht auch 74 nicht ins Konzept gepasst. 99 kommt diese religiöse Intoleranz gegenüber den Kosaken, die halt mehrheitlich scheinbar Orthodoxe waren, zumindest mal am Rande vor, wenn ich mich recht entsinne. Im Film von 1974 erscheint es ja fast so, als ob ALLE Polen fromme Katholiken gewesen wären. :pfeif:
     
  18. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    "Pan Wołodyjowski" (1968)

    Pan Wołodyjowski (Jerzy Hoffman) 1968

    Die letzte Folge der Triologie. Ich habe eine deutsche Fassung mit nur 142 Minuten gesehen, wo vieles garnicht erklärt wurde. Plötzlich war da eine Belagerung, man erfuhr nicht den Anführer der Belagerer und auch der Name des poln. Kommandeurs wurde nur mal beiläufig erwähnt. Aber hier zur Handlung wie ich sie verstanden habe.

    Herr Zagłoba (Mieczysław Pawlikowski), der genauso wie Wołodyjowski in allen 3 Filmen auftritt, kommt in die Stadt, wo der Sejm zusammentreten soll. Er erhält dort die Aufgabe den Oberst Wołodyjowski (Tadeusz Łomnicki) davon zu überzeugen, dass er das Kloster verlassen soll, in das er nach dem Tod seiner Frau eingetreten ist. Durch eine List gelingt dies auch. Wieder unter seinen Freunden packt ihn Jan Sobieski (Mariusz Dmochowski) bei der Ehre und bringt ihn dazu wieder als Offizier ins polnische Heer einzutreten. Bald verliebt er sich in Krystyna Drohojowska (Barbara Brylska) und will sich mit ihr vermählen, wenn er aus dem umkämpften Gebiet zurückgekehrt ist.
    Wołodyjowski lernt nun im Grenzgebiet den alten Nowowiejski (Władysław Hańcza) kennen, der ihm seine Lebensgeschichte erzählt und wie er seine Frau verloren und einmal fast den Sohn des Tuhaj Bej als Geisel genommen hätte. Bei der Gelegenheit verrät fast Azja (Daniel Olbrychski), ein Kommandierender der Tataren unter Wołodyjowski, seine wahre Identität.
    Wieder bei seiner geliebten Krystyna muss Wołodyjowski erkennen, dass sie ihm untreu geworden ist und sich in seinen alten Kampfgefährten Ketling (Jan Nowicki) verliebt hat. Statt ihn wie beabsichtigt im Zweikampf zu töten, verzeiht Wołodyjowski ihm und erfährt zufällig, dass ihn die burschikose Basia (Magdalena Zawadzka-Holoubek), Krystynas Schwester, stattdessen liebt.
    Daraufhin nimmt Wołodyjowski sie zur Frau und kehrt mit ihr in das Kampfgebiet zurück, wo sie sogar ein Gefecht mitmacht in dessen Verlauf sich Azja in sie verliebt. Da der stolze Azja von Nowowiejski gedemütigt wurde, um dessen Tochter Ewa (Irena Karel) er angehalten hatte, schwört sich Azja Rache zu nehmen. Denn Azja beginnt die Tataren der Umgebung gegen die Polen aufzuwiegeln. Basia will nun Azja, weil sie von Ewa dazu gedrängt wird, bei Nowowiejski Gehör verschaffen. Deswegen reist sie mit den beiden zu Ewas Vater. Auf der Reise gibt Azja gegenüber Basia seine wahren Absichten zu erkennen. Er will Basia entführen, doch diese streckt ihn mit einem Schlag mit dem Knauf einer Pistole nieder, so dass er ein Auge verliert. Sie kann durch den Schnee, verfolgt von Tataren in die Festung ihres Gatten fliehen. Azja sucht nun den alten Nowowiejski auf, den er tötet und dessen Tochter er erniedrigt und dann an die Osmanen verschenkt. Nowowiejski Sohn (Marek Perepeczko) legt sich nun auf die Lauer, um allsbald mit Azja abzurechnen. Tatsächlich gelingt Adam Nowowiejski ein Überraschungsangriff auf Azjas Lager, wobei er den Tatarenanführer in seine Gewalt bringt, um ihn anschließlich grausam durch Pfählen zu töten.
    Hier bricht die Handlung ab und man sieht danach Wołodyjowski im Kriegsrat des Generals Potocki (Wiktor Grotowicz), der Wołodyjowski die Verteidigung der beiden Burgen von Kamjanez überträgt während Kettling die Artillerie befehligen soll. Es war ehedem Wołodyjowski nicht gelungen seine Frau zu überzeugen nach Warschau zu fliehen. Nun beginnt die Belagerung der Stadt, wobei es die Osmanen vermögen unter hohen Verlusten die untere Burg zu zerstören, vor allem da sie Minen einsetzen. Potocki und vor allem Bischof Lanckoroński (Andrzej Tadeusz Szczepkowski) werden mehr und mehr von der Bevölkerung, vor allem den Kaufleuten, dazu gedrängt zu kapitulieren. Als sie nach längeren Kämpfen die Stadt den Angreifern übergeben, sprengen sich Kettling und Wołodyjowski mit dem Pulverlager des oberen Schlosses in die Luft.
    Am Ende sieht man Jan Sobieski in einer Art Kirche den Säbel blank ziehen und darauf einen Reiterangriff von den Hussaria.

    Dieser Film ist ganz anders als die zwei anderen, weil deutlich stärker die Handlung gestrafft wurde. So gibt es im Grunde keine so komplexe Handlung. Man könnte sagen, der Film besteht aus 3 Kapiteln, die streng nacheinander abgearbeitet werden: 1. der Oberst findet seine Gattin Basia, 2. Azja und Basia, 3. die Belagerung von Kamjanez. Deswegen hat mir der Film auch von der Spannung her garnicht gefallen. Die Hauptfigur des Oberst Wołodyjowski ist in allen 3 Filmen eine geradlienige Figur, die in sich eigentlich nie sowas wie Selbstzweifel oder dergleichen trägt. Im Feld ist er ein geschickter Taktiker, der beste Fechter der Polen, aber anders als beispielsweise Kmicic nicht irgendwie gerissen oder für eine Überraschung gut. Außerdem schien es, als ob der Film immer wieder eine Saite anreißt, auf der er dann garnicht spielt. Bspw. erwähnt einmal Sobieski, dass er Wołodyjowski bis zum nächsten Sejm wieder bei sich haben muss. Aber irgendwie kommt es dann zu keiner Auflösung, weil der Film nach der Rückkehr Wołodyjowskis aus dem Feld dann nur die Liebesgeschichte zwischen ihm und Basia behandelt.

    Die Kostüme sind hier noch deutlich schlechter als in "Potop". Diese rothaarige Perücke des "schottischen" Obersts Kettling sieht einfach nur albern aus. Sie soll ja eigentlich sein eigenes Haar andeuten. Aber man sieht eindeutig, dass es eine Perücke ist - genauso wie beim Bischof. Und die meisten Rollen wie Sobieski, Wołodyjowski und andere hatten auch garnicht die typische polnische Frisur des 17.Jh., sondern einfach einen ganz modernen Haarschnitt. Die westlichen Kostüme sahen überwiegend einfach greißlich aus wie vor allem das Wehrgehänge von Kettling, aber auch die Kleider der Gemahlinnen von Kettling und Wołodyjowski. Man sieht schon eindeutig wie die Verfilmungen von Hoffman von 1968 über 1974 und dann hin zu 1999 einen merklichen Fortschritt hinsichtlich Ausstattung gemacht haben. So sehen auch einige Bauten in "Pan Wołodyjowski" schlichtweg nach Pappe aus. Die Figuren laufen oftmals in leeren, weiß ausgetünchten Räumen rum. Die Szenen haben keinesfalls diese großartige Atmosphäre wie in weiten Teilen in "Potop" und noch stärker die Wirtshäuser in "Mit Feuer und Schwert".

    Insgesamt ein nur eher mäßiger Film, der weder durch spannende Charaktere, noch durch eine spannende Handlung bestechen kann. Die patriotischen Reden sind hier deutlich nerviger als in "Potop". Nur 5 von 10 Kanonenkugeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2014
  19. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Zu "Steppensturm" habe ich bislang überwiegend nur negative Kritiken gelesen, v.a. wegen wohl unrealistischer, patriotischer Dialoge. Die alte US-Verfilmung mit Yul Brynner war da natürlich eher indifferent, weil es von den Machern garkeine Veranlassung gab, eine der beiden Seiten als besonders negativ oder positiv erscheinen zu lassen.

    Kann auch jemand was Näheres zu "Die Rückkehr der Steppenreiter" sagen? Wenn ich mir so ne Schlachtplatte reindrehe, muss sie schon nicht allzu nervig-patriotisch sein. ;)
     
  20. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    "Die Rückkehr der Steppenreiter" ist hmmm überzogen in der Charakterzeichnung würde ich mal so sagen.:D Teilweise die reinsten Karikaturen.
    Die Schlachten sind durch die Bank weg lächerlich. Reiterei dieim Gallopp eine Festung angreift. Geschossen wird hauptsächlich mit Kanonen deren Geschosse permanent zwischen den Truppen einschlagen und Reiter vom Pferd fegen (die Pferde aber unverletzt lässt) und solche Späße. Achja und Flügelhusaren die zu Fuß angreifen...
     

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