(Ver)wunderliche und kuriose Heilmethoden

Dieses Thema im Forum "Geschichte der Naturwissenschaften" wurde erstellt von Saint-Simone, 19. Mai 2011.

  1. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Solange sie sich nicht an den Händen oder im Gesicht befinden...
     
  2. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Da gibt es etliche Kniffe.
    Schöllkraut gegen Warzen - Warzen Behandeln Mit Schöllkraut
    Ziemlich verbreitet, blüht gelb, Milchsaft ist orange.
     
  3. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Da sind sie ein Schönheitsfehler oder meinst du den Hexenmythos als Gefahr?
     
  4. Lukrezia Borgia

    Lukrezia Borgia Moderatorin

    Bei uns in der Familie wurden Warzen traditionell mit einer Mischung aus Salz und Apfelesseig behandelt. Man mag das glauben oder nicht, es half. Wobei ich eben bei einer schnellen Internetrecherche festgestellt habe, dass das wohl von den Wirkstoffen her recht enleuchtend zu erklären ist: Salz reizt die Haut und macht sie damit aufnahmefähig und im Apfelessig muss wohl etwas sein, das antiviral wirkt, also auch gegen Warzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2011
  5. Xander

    Xander Aktives Mitglied

    Obstessig

    Moin

    Meine Mutter hatte lange Zeit Gicht-Probleme an den Händen. Durch dicke "Gichtknubbel" an den Gelenken konnte sie z.B. den Ehering nicht mehr abziehen.
    Irgendwann hatte sie mal einen Tip bekommen und fing an einen Schuss Obstessig ins Mineralwasser zu geben und täglich ca. 3-4 Gläser davon zu trinken. Und siehe da, nach etwa 2 Jahren waren die Gichtbeschwerden so gut wie weg (auch der Ring ging wieder locker ab). Zufall? Irgendwelche Medikamente gegen Gicht hatte sie jedenfalls nicht genommen. :grübel:

    Gruß
    Andreas
     
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  6. rinoabutzile

    rinoabutzile Neues Mitglied

    Nacktschnecken...

    Ich hab auch mehrmals nachgefragt, ob das nicht ein Scherz war... aber nö, todernst.

    Und auf offene Wunden (mein Uropa hatte mal eine Brandwunde an der Hand) wurde Salz gestreut.

    Da lob ich mir doch mein tolle Hustenbonbon, auch wenns eklig schmeckt, und meine Brandsalbe!
     
  7. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Salz??? :nono:

    Ich kenne Honig als ein Mittel, die Wundheilung zu fördern. Soll auch bei offenen Beinen helfen. Grund sind Enzyme im Honig und auch der enthaltene Zucker.
     
  8. Dackelhasser

    Dackelhasser Mitglied

    Unter dem Stichwort "Apitherapie" findet man mehrere Verwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten. Ob das aber alles bereits traditionelle Anwendungen waren, weiß ich nicht genau. Jedenfalls wird da fleißig geforscht.
     
  9. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Propolis ? Wikipedia
     
  10. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied


    Und unsere Vorfahren wussten das schon, noch bevor es Wiki gab... ;)

    Honig fand sich immer in der Hausapotheke meiner Großeltern (und wohl auch schon davor):
    - 1 Löffel Honig in ein Glas heißes Wasser aufglöst, damit gurgeln - hilft gegen Heiserkeit und Halsweh.
    - In der Erkältungszeit täglich 1 EL Honig stärkt die Abwehrkräfte.
    - Und die berühmte heiße Honigmilch wird ja auch heute noch gern getrunken, wenn es draußen kalt und regnerisch ist.
     
  11. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Oder Handauflegen, soll auch wirken. Handauflegen ? Wikipedia
    Laut einem älteren Was-ist-Was-Titel sollen Kranke auch vor den Französischen König im MA gebracht worden sein. Sie wurden vorher gewaschen und durch das Handauflegen des Königs geheilt (Königsheil?).

    Apvar
     
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  12. Dackelhasser

    Dackelhasser Mitglied

    Nur das die heilenden Inhaltsstoffe von Honig bei 40°C zerstört werden.
    Vor einiger Zeit geisterte dieses Rezept durch die Medien.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2011
  13. rinoabutzile

    rinoabutzile Neues Mitglied

    Genau das hab ich mir auch gedacht, drum hab ichs mir gemerkt... :S
     
  14. Turandokht

    Turandokht Aktives Mitglied

  15. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    zu den Heilmethoden gegen die im 19. Jh. grassierende Tuberkullose zählte u.a. auch Diät nebst Schröpfen... Das nimmt nun nicht weiter Wunder, wenn man einen Blick auf die Mediziner jener Tage wirft:
    (aus einem Brief vom berühmten Ferienwinter auf Mallorca)
     
  16. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Wobei Chopin ja ausdrücklich von Homöopathen spricht und nicht von Medizinern und man die ersteren ganz eindeutig nicht mit letzteren verwechseln darf:

    Homöopathie ? Wikipedia
     
  17. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    Chopins Briefe, wenn auch voller orthographischer Fehler, waren sprachlich auffällig ironisch - kein Wunder, er war gut mit Heinrich Heine befreundet; hier verwendete er "berühmteste Homöopathen" ironisch/sarkastisch für Ärzte/Mediziner.
     
  18. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Friedrich II zu seinem Arzt: "Wie viele hat Er auf den Friedhof gebracht?"
    "Weniger als Ihr, Majestät."
     
  19. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Das habe ich gefunden:


    Quelle: Heilungsmethoden im Mittelalter
     
  20. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Pfui Deibel, das klingt ja wie Fledermausblut + geschredderte Kröten + Mumienpulver.
     

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