Bei frühzeitigem Abgang der Information hätte man ja einen Teil der Zeit, den diee Römer zum Anmarsch benötigten zum Organisieren nutzen können.
Also ein germanischer Nullnullsix?
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Bei frühzeitigem Abgang der Information hätte man ja einen Teil der Zeit, den diee Römer zum Anmarsch benötigten zum Organisieren nutzen können.
Also ein germanischer Nullnullsix?
Es handelt sich auch um ein Zitat aus einem Asterix-Comic (und ich bin nicht einmal sicher, ob ich die Figur korrekt benamst habe): Es handelt sich um einen Druiden(?), der als Angehöriger des M.I.VI im Dienste Roms an die Kenntnisse von Miraculix herankommen soll und der eine ganz zufällige Ähnlichkeit mit dem jungen Sean Connery aufweist.Das wäre der Endung nach doch eher ein Gallisches?
Es handelt sich auch um ein Zitat aus einem Asterix-Comic (und ich bin nicht einmal sicher, ob ich die Figur korrekt benamst habe): Es handelt sich um einen Druiden(?), der als Angehöriger des M.I.VI im Dienste Roms an die Kenntnisse von Miraculix herankommen soll und der eine ganz zufällige Ähnlichkeit mit dem jungen Sean Connery aufweist.
Die Quellen besagen, dass Segestes Varus gewarnt habe. Mehr wissen wir über die Vorrausplanungen nicht. Die Geschichtsschreibung ist dieser Darstellung bis ins 20. Jhdt. kritiklos gefolgt und hat das so übernommen. Segestes galt deutschen Nationalisten immer als der Bösewicht, der Volksverräter. Die Frage ist halt: Hat Segestes Arminius gewarnt? Oder hat er das nur sechs Jahre später Germanicus erzählt? Tacitus legt Segestes ein "testis illa nox" '[nur] jene Nacht war Zeuge' in den Mund. Und ich lese bei Strabon eine gewisse Süffisanz, wenn er schreibt, dass Segestes hochgeehrt beim Triumphzug zusah, wie seine Kinder und sein Enkel als Gefangene vorgeführt wurden.,
Ich muss dazu sagen, dass ich in Sachen Arminius nicht sattelfest bin und dementsprechend etwas darüber im Dunkeln tappe wann er sich dazu entschlossen hat sich von den Römern los zu sagen und wie lange vor der Varussschlacht so etwas gegebenenfalls mit den germanischen Akteuren sondiert wurde, bzw. wie lange da bereits Kontakte bestanden,
Die Quellen besagen, dass Segestes Varus gewarnt habe. Mehr wissen wir über die Vorrausplanungen nicht. Die Geschichtsschreibung ist dieser Darstellung bis ins 20. Jhdt. kritiklos gefolgt und hat das so übernommen. Segestes galt deutschen Nationalisten immer als der Bösewicht, der Volksverräter. Die Frage ist halt: Hat Segestes Arminius gewarnt? Oder hat er das nur sechs Jahre später Germanicus erzählt?
Es war ja nicht so, dass Rom mit brutaler Gewalt alles niedergemacht hätte. Die Römer gingen oft schon brutal vor – wenn jemand Widerstand leistete. Für Stämme, die sich (mehr oder weniger) „freiwillig“ unterwarfen, änderte sich vorerst nicht viel. Die Römer betrieben keine Zwangsromanisierung, der Alltag ging also zumindest vorerst wohl großteils wie gehabt weiter. Für Stämme, die bislang unter ihren Nachbarn zu leiden hatten, konnte der neue Oberherr, der für Ruhe und Ordnung sorgte, durchaus ein Gewinn sein. Wieso sollte man sich mit einem fiesen Nachbarn zusammentun, um gegen den zu kämpfen, der diesen fiesen Nachbarn neuerdings im Zaum hält?Es will mir einfach nicht in den Sinn, dass die germanischen Stämme, trotz allen Zwist, nicht Rom frühzeitig als gemeinsamen Feind erkannt und entsprechend gehandelt haben.
Ja, ich weiß, es gibt zig Argumente dagegen und einige haben auch durchaus ihre Berechtigung, nur ...
Wenn ich aus einem Cheruskerdorf käme und sehen würde, wie der eigene Stamm/Ethnie/Sippe gegen die Chatten, gegen die Fosen, gegen die Chauken oder wen auch immer kämpft und dann erscheint auf einmal eine römische Legion auf dem Schauplatz und die sieht die eigenen Leute als "Barbaren" für die sie nur ein Rezept haben. Zumindest wenn man Rom herausfordert.
Es wird Vorbereitungen gegeben haben. Ob die nun einen Monat oder zwei Jahre dauerten?Und eben diese angebliche Warnung des Segestes ist mir durchaus noch geläufig, weswegen ich hier für mich immer vorausgesetzt hatte, dass dieses "Überlaufen" des Arminius oder wie immer man es bezeeichnen möchte, durchaus jedenfalls eine Zeit lang vorbereitet gewesen sei.
Möglicherweise bin ich dann aber genau in die Falle gegangen auf die angebliche Warnung zu viel zu geben.
Bei Dio liest sich das etwas anders: Im Vorjahr hatten die Chatten "die Bundeshilfe verweigert", waren also aus dem breiten antirömischen Bündnis ausgeschert und sollten nun dafür zur Rechenschaft gezogen werden.Wie kann man denn jemand unter Waffengewalt dazu zwingen, ...? Die Chatten im Felde besiegen, damit die Überlebenden dann zusammen mit den sugambrischen Siegern gegen die Römer vorgehen?
Ja, da muss man halt zeitig vorher wissen, wohin die Römer zu ziehen gedenken.Wenn die römischen Legionen über die Lippe in die Gegend von Paderborn kamen, mussten sie zwangsläufig durch enge Täler hindurch auf die andere Seite. Deswegen wundere ich mich, dass die Germanen, bzw. die antirömische Koalition den Weg nicht schon sehr viel früher gekappt hatte.
Wenn man weiß, wohin der Heereszug geht. Wenn die Legionen sich auf dem Vormarsch befinden, lässt sich das ohne Spionage nicht sagen. Wenn sie sich auf dem Rückzug in ihre Winterquartiere befinden, ist zumindest das Ziel klar, und der Weg lässt sich kalkulieren.Allerdings ließ sich ja, vorausgesetzt das man die Route kannte durchaus vorheersagen, wann eein römisches Heer ungeefähr wo auftauchen würde
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, nur die 35 km pro Tag halte ich nicht für realistisch. Die aus Literatur und Experiment ermittelten Durchschnittsgeschwindigkeiten liegen bei 27 km pro Tag - auf gut ausgebauten Straßen!Die Römer haben von Olfen bis zur Porta Westfalica (140 km) vermutlich so ungefähr vier Tage benötigt (35 km/Tag, ca. 7 Stunden Marsch, danach noch Lagerbau. Der Bote zu Pferd schaffte die Strecke in zwei Tagen. Aber da waren noch keine Boten ausgesandt zu anderen Dörfern und noch niemand war zum vorvereinbarten Treffpunkt genommen.
Was Ariovist betrifft, forderte er von den Galliern Siedlungsland. Wozu, wenn er nur mit professionellen Kriegergefolgschaften unterwegs war?
ist es denn so ungewöhnlich, dass die "Macht-Eliten" von insgesamt eher ärmlichen oder rückständigen Gesellschaften in Saus und Braus leben, sich und ihre Macht mit ausreichend Militär stützen/schützen?Wie soll man so große stehende Heere in einer Agrargesellschaft, die weitgehend von Subsistenzwirtschaft lebt, überhaupt unterhalten und finanzieren?
ist es denn so ungewöhnlich, dass die "Macht-Eliten" von insgesamt eher ärmlichen oder rückständigen Gesellschaften in Saus und Braus leben, sich und ihre Macht mit ausreichend Militär stützen/schützen?
Die Ressourcen (und ihre Verteilung, d.h. die Verfügung über diese) haben offenbar ausgereicht, um immer wieder beachtliche Militärkontingente aufstellen zu können.
Dass die cheruskischen, chattischen etc. Gesellschaften keine Garumfabriken, Thermen, Theater etc bauten, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie bettelarm waren.
Eine dünn besiedelte, bettelarme, rohstofflose Gegend wäre für "die Römer" kaum attraktiv gewesen, um dort zu intervenieren oder sie sich einzuverleiben.
Nein, aber es macht schon einen Unterschied, ob wir hier von ein paar Dutzend oder max. wenigen hundert Kriegern sprechen oder tausenden Berufskriegern, wie es sie gegeben haben müsste, wenn allein mit ihnen Varus‘ Heer vernichtet worden sein soll.ist es denn so ungewöhnlich, dass die "Macht-Eliten" von insgesamt eher ärmlichen oder rückständigen Gesellschaften in Saus und Braus leben, sich und ihre Macht mit ausreichend Militär stützen/schützen?
Im 19. Jhdt. verleibten sich einige europäische Nationen riesige, oft recht öde Gebiete in Übersee ein, von denen häufig allenfalls nach umfangreichen Investitionen für die fernere Zukunft Gewinne zu erwarten waren, und das ohne jede echte Notwendigkeit.Eine dünn besiedelte, bettelarme, rohstofflose Gegend wäre für "die Römer" kaum attraktiv gewesen, um dort zu intervenieren oder sie sich einzuverleiben. Selbst aus "geostrategischen Gründen" (Grenzverlegung vom Rhein an die Elbe) wäre die Besetzung und Kultivierung einer großen bettelarmen Einöde kein gutes Geschäft gewesen.
Im 19. Jhdt. verleibten sich einige europäische Nationen riesige, oft recht öde Gebiete in Übersee ein, von denen häufig allenfalls nach umfangreichen Investitionen für die fernere Zukunft Gewinne zu erwarten waren, und das ohne jede echte Notwendigkeit.
Verglichen damit hatten die Römer erheblich bessere Gründe für eine Unterwerfung Germaniens, auch wenn von dort keine Erträge zu erwarten waren oder gewesen wären, nämlich die Sicherung ihres Reiches gegen Einfälle der germanischen Nachbarn.
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