Spielfilme angesiedelt im 17.Jhd.

Dieses Thema im Forum "Dokumentarfilme/Spielfilme" wurde erstellt von Brissotin, 21. Februar 2007.

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Welcher Film zum Thema ist am gelungensten?

  1. Piraten (1986)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  2. Stage Beauty (2004)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  3. Die Allee des Königs (1995)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  4. Das Mädchen mit den Perlenohringen (2003)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  5. Die vier Halunken der Königin (1974) (Dreiteiler)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  6. Moliére (1978)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  7. Vatel (2000)

    2 Stimme(n)
    4,2%
  8. Cyrano de Bergerac (1990)

    5 Stimme(n)
    10,4%
  9. Zeit der Sinnlichkeit - Restoration (1995)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  10. Der Kontrakt des Zeichners (1982)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  11. The Libertine (2004)

    3 Stimme(n)
    6,3%
  12. Der König tanzt (2000)

    6 Stimme(n)
    12,5%
  13. Der Mann mit der eisernen Maske (1998)

    5 Stimme(n)
    10,4%
  14. Marquise - Die Rolle ihres Lebens (1997)

    1 Stimme(n)
    2,1%
  15. Der Schlangenkuss (1997)

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. Fulcher

    Fulcher Aktives Mitglied

  2. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Der König tanzt

    So, nun habe ich endlich mal "Le roi danse" gesehen.

    Der Film von 2000 handelt vom skandalträchtigen Leben des französischen Komponisten Lully (Boris Terral), dem es früh schon gelang die Gunst von Louis XIV (Benoît Maginel) zu gewinnen. Neben der Beziehung des Königs zu seinem bevorzugten Komponisten handelt der Film auch von der anfänglichen Freundschaft zwischen Lully und Molière (Tchéky Karyo).

    Gut gefielen mir zum Teil die Schauspieler. Tchéky Karyo ("L'Ours", "Nostradamus") ist wohl in dem Ensemble der international berühmteste und verkörperte m.E. recht passend das Dramatikergenie, auch wenn insgesamt der Regie nicht gelang den berstenden Humor der Komödien des Meisters herüber zu bringen. Cécile Bois gefiel mir auch ganz gut.
    Getragen wird der Film von Gérard Corbiau durch die monumentale Musik von Lully. Zum Teil wird diese gelungen in Szene gesetzt, auch wenn insgesamt der Zauber der französischen Oper etwas hinten runter fällt, da sich der Film primär mit Zeit des tanzenden Königs, wie der Titel schon andeutet, beschäftigt.
    Die Kostüme sind eher theatresk und nicht unbedingt "historisch" gut gemacht, teilweise sind auch richtige Schnitzer dabei, wie am Anfang die Justaucorps, die es natürlich um 1653 noch nicht in der Art gab. Überhaupt ist ein modischer Wandel dem schwächelnden Kostümbild verschuldet leider kaum bis nicht erkennbar. Die Schminke ist eindeutig modern inspiriert, v.a. bei den Frauen auf der Bühne (Lidschatten etc.). Der Prince de Conti (Idwig Stephane) mit seiner Glatze wirkt wie ein Fantasyfilmbösewicht - hier das Porträt des echten Armand de Bourbon-Conti: Armand de Bourbon-Conti - Wikipédia .
    Insgesamt schien mir der Film eine Low-Budget-Produktion. Geschickt m.E. wurde das Thema des Krieges ohne viel Aufwand angedeutet.
    Gut gefielen mir z.T. die Drehorte. Müsste ich mir aber nochmal anschauen, um das besser beurteilen zu können.
    Ich werde mir auf jeden Fall den Film mal auf Französisch anschauen, um festzustellen, ob im Theater mit der passenden Betonung des Barocktheaters gesprochen wird.

    Wie auch im Falle von Farinelli verlässt sich Corbeau auf das Umwerfende an der Musik der jeweiligen Epoche. Trotz Sex and Crime schafft der Film aber für mich nur kaum zu unterhalten. Ja, manche Passagen wie am Anfang der Streit zwischen Königin Anne d'Autriche (Colette Emmanuelle) wirken etwas arg hölzern, aufgesetzt und unglaubwürdig (vielleicht ein bisschen so wie "Ridicule" 1996).
    Wer aber von schöner Musik beeindruckt werden möchte oder vielleicht damit erst richtig auf den Geschmack für französische Oper kommen und ein bisschen Versailles anschauen, dem sei der Film empfohlen. 5 1/2 von 10 Punkten. :winke:
     
  3. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Willst Du mich vergruseln?
    Wieviele Polytierchen mussten denn dafür mal wieder ihr Leben lassen?

    Ist es eine Billig-Produktion oder warum muss in einem Schloss von der Mitte des 18.Jh. ein Film gedreht werden der im frühen 17.Jh. spielt?:confused:
     
  4. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich habe den Film schon vor einigen Jahren gesehen und fand ihn damals recht gut. Allerdings bin ich kein Experte für den Hof Ludwigs XIV., sodass mir die von Dir angesprochenen Fehler nicht aufgefallen sind.
    (Manchmal finde ich es allerdings durchaus erholsam, mir einen Film über eine Zeit anzuschauen, mit der ich mich nicht so besonders gut auskenne und daher nicht ständig den Kopf über Inhalt und Ausstattung schütteln muss wie bei Produktionen über die Antike.)
     
  5. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ich kannte zuvor nur den Soundtrack.

    Was mir gerade auffällt ist, dass Corbiau und Castro im Grunde in "Le Roi danse" wieder ebenso wie bei "Farinelli" aus dem Protagonisten eine zutiefst zerrissene Persönlichkeit machen, die durch irgendwelche Eindrücke aus der Jugend (Lully fühlt sich nie daheim, Farinelli kann seine Kastration nicht verarbeiten.) in späterer Zeit sowohl unzufrieden als auch Menschen ohne echte Freunde ist, z.T. auch weil der Portagonist einfach Freundschaft nicht akzeptiert. Während Lully selbst die Kunst schafft, aber dabei an sich zweifelt oder auch als unbeweglich dargestellt wird, z.B. als er nachdem der König nicht mehr tanzen kann/will nicht einsieht, Opern zu komponieren, muss Farinelli das Vortragen, was andere für ihn verfassten. Dennoch sind beide auch Sklaven ihrer Kunst, da sich ihr Leben offenbar so ausschließlich darum dreht (in "Farinelli" kommt aber auch Händel so rüber).

    Ansonsten geht es mir manchmal so wie Dir mit Filmen, die zu einer Zeit spielen, die mich nicht interessiert. Bei "Königreich der Himmel" oder dem neueren "Robin Hood" mit R.Crowe konnte ich mich einfach über den Quatsch amüsieren, v.a. weil er bei Scott auch immer so herrlich offensichtlich ist.
    Schlechte Filme, die in der Antike spielen, kenne ich eigentlich wenige aus neuerer Zeit, vielleicht auch weil mich dann schon die Plakate abschrecken (Pikten als Zombies oder so).
    Vom 17.Jh. habe ich aber nicht so diiiiiie Ahnung, aber meine doch halbwegs irgendwie unglaubwürdiges zu erkennen. :winke:
     
  6. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Spielt auch in Herrenchiemsee. :rofl:
    Internationaler Klamauktrash?

    Bis jetzt habe ich nur vernichtende Kritiken gelesen.
     
  7. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Ich erwarte mir auch nichts. Hast Du schon den Trailer gesehen? Das soll ein "Drei Musketiere"-Film sein? Auf mich wirkt der Trailer mehr nach einem x-beliebigen Fantasy-Spektakel mit vielen knalligen Spezialeffekten, aber eine Ähnlichkeit mit Dumas' Roman kann ich nur am Rande erkennen.
     
  8. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Habe ich schon gesehen.=)

    Dann werde ich wieder keine Gelegenheit haben meine Cinemaxx-Freikarten zu verwenden. Die guten Filme laufen nur in den kleinen Kinos. :still:

    Wobei es eben schon so offensichtlich schlecht gemachter Trash ist, dass man fast wieder darüber lachen kann. :rofl: Das Drehbuch stammt bestimmt von den selben wie bei "Trenck - zwei Herzen gegen die Krone". Deutsche Filme sind doch i.d.R. so austauschbar, nur mit dem Unterschied, dass mal Geld und mal keines da war. (Bei Trenck wohl eher keines. :still:)
     
  9. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied

    The Lady and the Highwayman (1989) (Die Dame und der Straßenräuber)

    Dieser britische TV Film aus dem Jahr 1989 spielt in den letzten Jahren des Commonwealths und den ersten Jahren der Restoration in England, und erzählt die Geschichte Lady Pantheas und eines geheimnisvollen maskierten Straßenräubers, der sie vor ihrem brutalen Ehemann bewahrt. (Daher auch der dolle Titel.)

    Der Roman auf dem dieser Film basiert wurde übrigens von Barbara Cartland geschrieben, die berühmt und berüchtigt für ihre prüden Liebesromane, und ihre reaktionäre Einstellung war. Bevor ich anfing den Film zu schauen, kannte ich zwar Barbara Cartland, wusste aber nicht, daß sie die Geschichte geliefert hatte. Ihre inherente Prüderie machte die Phallussymbolik, die dick aufgetragen wurde, so lustig wie ein dreckiger Witz auf dem Schulklo in der Unterstufe, und ist einer der vielen Gründe, warum ich es nicht schaffe eine ordentliche Kritik zu schreiben.

    Da ich mir aber die Mühe gemacht habe, und nicht alleine leiden möchte, kann man Teil 1 meines Logs des Grauens hier sehen. Wie deutlich daraus hervorgeht, handelt es sich bei diesem Film um das Equivalent eines cineastischen Auffahrunfalls, der seinesgleichen sucht und durch meine schlaumeierischen Kommentare nicht besser wird. Ich habe dieses Log, Hand aufs Herz, während des Anschauens geschrieben, und jeweils den Film angehalten um Notizen zu machen. Sollte sich jemand aus irgendwelchen nicht verständlichen Gründen berufen fühlen mein Experiment zu wiederholen, dann gibt's den Film auf youtube im englischen Original. Auf eigene Gefahr!
    :pfeif::rotwerd:
     
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  10. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Vielen Dank, auch wenn ich dankend das großzügige Angebot gerne ausschlage. :rofl:
     
  11. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied

    Weise Entscheidung! Es gibt da ein paar Szenen bei der die Herrenbekleidung vermutlich zu Verzweiflungstaten deinerseits geführt hätte. Je weniger wir darüber sagen, desto besser. :D
     
  12. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Jetzt hast Du mich aber gespannt gemacht.

    Was mir in der Kürze auffiel:

    Von der Ausstattung her, trotz megatrashigem Vorspann, hätten die Deutschen damals froh sein können, wenn sie sowas zu Stande gebracht hätten. Ansonsten: mal wieder typisch - das ist so unbeholfen, dass man fast Mitleid haben muss und es sich doch anschaut - also so knapp vor "Das ist schon so schlecht, dass es wieder gut ist." Der Napoleon-Fernsehmehrteiler war ja auch schon so ein antiquierter Trash nur eben aus den 2000ern... (Das Genre stirbt offenbar nicht aus.)

    Typischer Filmfehler, beim Reinzappen: Der arme Hugh Grant legt drohend auf einen Gegner/Überfallenen mit einer Pistole an, deren Hahn nicht gespannt ist. Also als Überfallener hätte ich vor so jemand keine Angst. Der hat doch bestimmt nichtmal Pulver auf der Pfanne, wenn er nicht weiß, wie man den Hahn spannt. :rofl:

    PS:
    Die Darstellerriege ist aber wirklich beeindruckend:
    Robert Morley (einer meiner Lieblingsschauspieler aus den alten Filmen)
    Michael York (bis jetzt wohl leider der beste D'Artagnan)
    Oliver Reed
    So ein Ensemle würde heute wahrscheinlich die Kasse jeder TV-Produktion sprengen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. September 2011
  13. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied


    Gerade erst gesehen- entschuldige! :winke: Die Darsteller haben mir auch die Tränen in die Augen getrieben. Vor Allem als unerwarteterweise Oliver Reed über meinen Bildschirm flackerte! :cry: (Ich bin noch immer am trauern.)

    Das große Problem bei diesem Streifen ist schlicht die Tatsache, daß es sich um eine Barbara Cartland-Verfilmung handelt. Die Restoration hat uns Samuel Pepys gegeben, weswegen die Prüderie einer Barbara Cartland unfreiwillig komisch und unangebracht wirkt. Daneben fallen die größten Patzer fast nicht mehr auf, auch wenn ich zugebe, daß ich mir im Rahmen meines eigenen Trinkspiels noch einen Schluck für den leeren Vorderlader gegönnt habe. Da er schon abgeschossen wurde, macht es eigentlich am wenigsten Sinn, daß Hugh Grant ihn noch dazu benutzt Drysdale zu bedrohen.

    Eine Bitte hätte ich aber an dich: Es geht um Spitze. Meines Wissens nach gab es im ausgehenden 17. Jhdt "Pointe de France/Venise" als handgestickte Spitze und "Bauern" oder- "Klöppelspitze". So weit ich das weiß, war beim ersteren das Muster unregelmäßig, was durchaus erwünscht war und von der Qualität zeugte. Stimmt das so?



    P.S.: Ich würde noch etwas über Michael York hinzufügen, aber der Schmerz sitzt zu tief. Warum?!? :cry:
     
  14. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ich weiß nicht genau worauf Du hinauswillst.

    Wenn ich mich recht entsinne, war die Spitze im 17.Jh. geklöppelt.
    Schau Dir mal hier die Fotos von schöner Spitze aus dem 17.Jh. an:
    http://www.marquise.de/images/1600/v1630_1d4.jpg
    http://www.marquise.de/images/1600/v1630_1d4.jpg
    von: La Couturire Parisienne: Treasures of the V&A, London

    Was Du meinst, ist vielleicht die Dresdener Spitze, die dann im 18.Jh. beliebt war.

    Im Schloss Pillnitz sieht man m.W. im Kunstgewerbemuseum typische Spitze des 17.Jh.. Mir war aufgefallen, dass die Spitze des späten 17.Jh. und frühen 18.Jh. verhältnismäßig grob war im Vergleich zur Spitze des 18.Jh.. Die Fotos aus dem V&A verdeutlichen das ganz gut.

    Ich habe das Filmchen ja bis jetzt nur auf Youtube gesehen und kann daher nicht viel über die Qualität der Spitze aussagen.
    Wenn man gut gemachte Spitze des späten 17.Jh. sehen will, sollte man sich wahrscheinlich "Piraten" von Roman Polanski anschauen. Leider ist die DVD nicht so prima, v.a. was die Bildqualität anbelangt. Aber wenn man schon allein mal auf das Nachthemd des Gouverneurs in dem Film geachtet hat und z.B. ein Original aus dem V&A aus dem 17.Jh. kennt, dann kann man die Qualität der Ausstattung bzw. Bekleidung in dem Film schon recht gut ermessen.
     
  15. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied

    @ Brissotin:

    Danke für die Links! Da hatte ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Es ging mir nur darum ob oder nicht das Muster bei handgefertigter Spitze sich ändern sollte. Ich habe das so im Hinterkopf, daß das erwünscht war.
     
  16. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Spitze war immer handgefertigt. Wie auch sonst?

    Jetzt verstehe ich Dich garnicht mehr. :confused:

    Hast Du nicht das Buch von Janet Arnold zu dem Thema?*

    Von ihr ist ja so ziemlich alles Standardwerk und sie ist nicht nur für ihre Zeit sondern bis jetzt m.E. eine der größten Historikerinnen, gerade weil sie Einfühlungsvermögen in die Materie und die nötige Akribie erkennen lässt, die leider auf dem Festland eher selten ist. Na, aber da gibt es ja auch zusehends mehr tolle Veröffentlichungen, auch zum 17.Jh..:yes:

    *
    J.Arnold: "Patterns of Fashion 4: The Cut and Construction of Linen Shirts, Smocks, Neckwear, Headwear and Accessories for Men and Women C. 1540-1660," London, Macmillan, November 2008
     
  17. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied

    Sorry, schon wieder unklar meinerseits. Es ging nicht um die Fertigung, sondern um das Muster. Ich habe das so in Erinnerung, daß das Muster sich deutlich und sichtbar ändern sollte, was den Wert der Spitze steigerte. Leider finde ich meine Quelle nicht mehr, und habe das angesprochene Buch auch nicht, aber ich scheine mich zu erinnern, daß man natürlich auch zeigen wollte, daß man sich gestickte, nicht geklöppelte, Spitze leisten konnte, wobei das sich ändernde und unregelmäßige Muster ein Erkennungszeichen für teure Spitze gewesen sein soll.
     
  18. Cécile

    Cécile Neues Mitglied

    Uff, mein liebster Briso hat mich gebeten mich mal zu der Spitzensache zu äussern.
    Allerdings find ich auf anhieb auch nichts konkretes.
    In dem Buch "The identification of lace" von Pat Ernshaw - leider das einzige Fachbuch zu dem Thema das ich habe - finden sich aber ein paar Preise.

    Charles I hatte zwar die Einfuhr von ausländischer Spitze verboten, bestellte aber für sich und seine Familie munter venezianische Spitze ;) für drei Cravaten von Point de Venise bezahlte er 194 Pfund und 24 Shilllings pro yard für Spitze zum Verzieren von (Hals? oder Manschetten) Krausen
     
  19. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Kannst Du irgendwas mit diesem "gewollt ungleichmäßig" anfangen? Ich nämlich nicht.
    Ich meine: ein komplizierteres Muster macht den Aufwand größer; das ist klar. Aber deswegen sind die Raprorte doch nicht unterschiedlich. :grübel:
     
  20. Saint-Simone

    Saint-Simone Aktives Mitglied


    Dank' dir!:winke: Leider habe ich meine Quelle bisher nicht wiederfinden können, also kann es auch sein, daß ich hier einfach Verwirrung stifte. Ich suche mal fleißig weiter, in der Hoffnung, daß ich sie wiederfinde und Licht in mein Dunkel kommt.

    Bei dem Preis ist mit kurzerhand die Spucke weggebelieben. Nach meiner Berechnung, wenn ein Dienstmädchen ca 2 Shilling pro Woche verdiente, hätte diese dann 24 Jahre und sechs Monate arbeiten müssen, um dergleichen zu zahlen. Stolzer Preis.
     

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